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Heidbergpark: Saufgelage sollen ein Ende haben



Braunschweig

Heidbergpark: Saufgelage sollen ein Ende haben

von Robert Braumann



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Braunschweig. Im letzten Jahr sprach BraunschweigHeute.de mit CDU-Fraktionsmitglied Felix Nordheim (Bezirksrat Heidberg-Melverode). Es ging um die Situation im Heidbergpark: "Es ist immer das Gleiche, sobald es richtig warm ist, wird der Heidbergpark an den Wochenenden von feiernden Jugendlichen wieder regelmäßig zugemüllt und versaut." Er forderte die Stadt auf, endlich ein Konzept gegen die, wie er sagte, "Sauf-Horden" zu erstellen. Jetzt ist etwas passiert, die Verwaltung reagiert mit einem Maßnahmenkatalog. Die Kontrollen werden zunehmen.

Im Gespräch mit BraunschweigHeute.de beschrieb Nordheim die Situation damals wie folgt: "Gruppen von Jugendlichen treffen sich dort, lassen sich zulaufen, pinkeln in die Büsche, zünden offene Lagerfeuer auf dem Rasen an und lassen ihren Müll anschließend einfach liegen oder schmeißen die leeren Flaschen ins Wasser."




Die Reaktion der Stadt auf die Ausführungen?  Polizei, der Zentrale Ordnungsdienst und Politessen werden im Juni an heißen Tagen mit konzentrierten Aktionen den Park kontrollieren. Dies wird unangekündigt erfolgen. Dazu wird es durch den Ordnungsdienst und die Polizei tägliche Überprüfungen der Lage geben. Dabei sollen auch Jugendliche kontrolliert werden, um zu schauen, ob es zu gesetzeswidrigen Alkohol oder Zigaretten Genuss kommt. Ein Punkt den Nordheim schon vor einem Jahr angeprangert hatte:"Es kann nicht sein, dass sich hier im Park 13 bis 15-Jährige betrinken. Hier muss künftig einfach  genauer hingeschaut werden. Ich würde das hier bereits als Brennpunkt bezeichnen." Am Ende der warmen Monate soll der Erfolg der Maßnahmen anhand der Einsatzstatistiken bewertet werden. Auch der Stadtbezirksrat wird dann in Kenntnis gesetzt. Nordheim ist sich sicher, dass nur etwas passiert, weil er und seine Fraktion hartnäckig an dem Thema drangeblieben sind.  Er sagte gegenüber BraunschweigHeute.de: "Es bleibt abzuwarten, ob die angekündigten Maßnahmen umgesetzt werden. Anwohner und Anlieger möchte ich aufrufen, Beschwerden über das Bürgertelefon der Stadt (0531/470-1) und andere Vorfälle, zum Beispiel zur Nachtzeit über das Polizeikommissariat Süd (0531/476-3515) oder in dringenden Fällen über den Notruf der Polizei (110) zu melden."


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