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Fazit zur Kommunalwahl: SPD will Identität nicht verlieren



Wolfenbüttel

Fazit zur Kommunalwahl: SPD will Identität nicht verlieren

von Werner Heise


SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jan Schröder ließ die Wahlkampfzeit Revue passieren. Fotos: Werner Heise
SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jan Schröder ließ die Wahlkampfzeit Revue passieren. Fotos: Werner Heise Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Auf seiner Delegiertenkonferenz am Dienstagabend ließ der SPD-Stadtverband die Kommunalwahl Revue passieren. Es war eine kräftezehrende Zeit, sagte Vorsitzender Jan Schröder, aber man habe ein tolles Ergebnis eingefahren und sei nun stärkste Kraft in Stadt und Kreis.



Bis dahin sei es ein langer Prozess gewesen, zu dem eine Klausurtagung abgehalten und Arbeitsgruppen gegründet wurden. Unter dem Slogan "Wolfenbüttel gestalten" habe man zahlreiche Infostände abgehalten und ein umfangreiches Sommerprogramm angeboten. "Wir haben uns auf die Fahne geschrieben stärkste Kraft zu werden und das sind wir. Uns muss vor kommenden Wahlen nicht bange werden", erklärte Schröder und hob in dieser Beziehung die jungen Mitglieder als neue Kraft der SPD hervor. Auch die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag und im Stadtrat, Falk Hensel und Ralf Achilles, ergriffen das Wort und gaben den Delegierten einen Ausblick auf die fünfjährige Wahlperiode.

Identität der SPD soll nicht verloren gehen




Hensel wies daraufhin, dass man im Kreistag die rot-grüne Mehrheit um einen Sitz verloren habe und sagte: "Wir müssen mit den Linken und der FDP ins Gespräch kommen, um Themen durchdrücken zu können." Eine Situation vor der auch Ralf Achilles im Stadtrat steht. Hier habe man bewusst, anders als mit den Grünen im Kreis, keine Gruppe oder Vereinbarung mit einer anderen Partei getroffen. "Wir wollen unsere Identität nicht verlieren", sagte der Fraktionsvorsitzende. Das soziale Gewissen, dass was die SPD auszeichnen würde, müsse man wieder in die Köpfe der Wähler bringen. Und die habe man reichlich an die Linken verloren, sodass man sich fragen müsse woran das liegt. Hier sollten die Genossen selbstkritisch sein. Die politische Informationspolitik müsse besser werden, Entscheidungen den Bürgern näher gebracht werden und ihnen deutlich gemacht werden, dass man Meinungen aufnehme, um keinen "Sturm im Wasserglas" zu erzeugen.

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Der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Falk Hensel, richtete Worte an die Delegierten. Foto: Werner Heise




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