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FBE stellte sich und seine Arbeit vor rund 50 Gästen vor



Wolfenbüttel

FBE stellte sich und seine Arbeit vor rund 50 Gästen vor


Nicole Arendt (links) und Sabine Apitz informierten die Gäste über den Fachdienst berufliche Eingliederung. Foto: DRK
Nicole Arendt (links) und Sabine Apitz informierten die Gäste über den Fachdienst berufliche Eingliederung. Foto: DRK

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Wolfenbüttel. Der Fachdienst für berufliche Eingliederung (FBE) bot Interessierten einen Blick hinter die Kulissen. Rund 50 Gäste informierten sich über dieses Angebot des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel bei einer Infoveranstaltung im Solferino, heißt es in der Pressemitteilung des DRK Wolfenbüttel.



Der Dienst hilft Menschen mit Behinderungen, eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuüben und ermöglicht somit die berufliche Teilhabe. Die FBE-Mitarbeiter suchen dafür den passenden Job und qualifizieren ihre Kunden für die Stelle. Ein Jobcoach ist anfangs stets dabei, hilft bei der Einarbeitung und spricht mit den neuen Kollegen. Ein Film veranschaulichte den Gästen des Infoabends zunächst diese tägliche Arbeit. Tom Sommer ist seit einigen Monaten über den FBE im Goslarer dm-Markt beschäftigt. In einer Video-Sequenz zeigte er seine Tätigkeiten: Er transportiert Waren mit einem Hubwagen in den Laden und räumt die Regale ein.

Klärungsbedarf zum „Budget für Arbeit"


„Der Film hat den Gästen anschaulich gezeigt, wie wir mit den Menschen arbeiten“, erklärt FBE-Teamleiterin Nicole Arendt. Sie beantwortete die vielen Fragen der Gäste – darunter Betroffene, Angehörige sowie Vertreter von Integrationsfachdiensten und Schulen. Zum neuen Bundesteilhabegesetz und zum „Budget für Arbeit“ etwa gab es viel Klärungsbedarf. „Viele wollten wissen, ob Menschen mit Behinderungen wieder in einer Werkstatt arbeiten dürfen, nachdem sie in der freien Wirtschaft tätig waren“, berichtet Arendt. Die Sorge, dass die Arbeitslosigkeit droht, wenn ein Versuch auf dem ersten Arbeitsmarkt scheitert, konnte Arendt entkräften. „Das neue Bundesteilhabegesetz stellt sicher, dass Menschen auch nach Jahren auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder in die Werkstatt wechseln können“, erläuterte die Expertin.

Für weitere Fragen stehen Nicole Arendt, Team Leitung FBE, und Uwe Rump-Kahl, Bereichsleitung Arbeit und Beschäftigung im DRK, gern zur Verfügung, Homepage: www.fbe-wf.de oder Telefon: 05331/92784 40.


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