Feuerwehr Lehrte rettet Entenfamilie und unterstützt Rettungsdienst

Die Feuerwehr Lehrte ist am Pfingstmontag zu zwei weiteren Einsätzen ausgerückt, nachdem der Tag bereits mit einem Großbrand begonnen hatte.

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Die Entenmutter mit ihren Küken im Regenrückhaltebecken (Archiv)
Die Entenmutter mit ihren Küken im Regenrückhaltebecken (Archiv) | Foto: Freiwillige Feuerwehr Lehrte via dts Nachrichtenagentur

Lehrte. Die Feuerwehr Lehrte ist am Pfingstmontag zu zwei weiteren Einsätzen ausgerückt, nachdem der Tag bereits mit einem Großbrand begonnen hatte. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden die Kräfte am Vormittag zu einer Tierrettung und einer Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Gegen 11:09 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hämelerwald zusammen mit den Tierrettern aus Röddensen zum Klärwerksbereich in Hämelerwald gerufen.


Dort hatte eine Entenfamilie im Regenrückhaltebecken keine Möglichkeit, aus dem Wasser zu klettern, da der Wasserstand etwa zwei Meter unter dem begehbaren Bereich lag. Mit der Drehleiter brachten die Retter sich auf Wasserspiegelniveau und fingen zehn der elf Küken mit Netzen ein.

Ein Küken und die Entenmutter entzogen sich zunächst dem Zugriff, konnten aber mit Ästen und einem Wasserstrahl in Richtung der Retter gelotst werden. Die Entenmutter flüchtete schließlich aus dem Becken, während ein Retter das letzte Küken mit einem Kescher fing.

Alle elf Küken wurden anschließend in der Nähe eines Baches freigelassen, wo die Entenmutter sie wieder in ihre Obhut nahm. Der Einsatz endete gegen 13:00 Uhr. Fast zeitgleich wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte um 11:37 Uhr mit der Drehleiter in die Köthenwaldstraße gerufen.

Dort musste ein Patient schonend aus dem dritten Obergeschoss eines Hauses gerettet werden. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, der Patient nach unten gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Der Einsatz war um 12:23 Uhr beendet.

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