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Fischsterben nach Hochwasser in der Aller

von André Ehlers


Sauerstoffmangel führte zum Fischsterben in der Aller. Symbolfoto: Pixabay
Sauerstoffmangel führte zum Fischsterben in der Aller. Symbolfoto: Pixabay

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07.08.2017

Gifhorn. In der vergangenen Woche sind in der Aller bei Gifhorn hunderte von toten Fischen entdeckt worden. Das berichtet die Aller-Zeitung. Demnach habe der Kreis-Naturschutzbeauftragte Jürgen Wagner die verendeten Tiere vor allem im Bereich der Sandmühlenbrücke und im Schlosssee entdeckt. Grund sei Sauerstoffmangel im Wasser.



Dieser sei eine Folge des vergangenen Hochwassers. Durch Überflutung der Felder seien auch Gülle- und Düngemittel in die Aller gelangt, heisst es im Bericht. Der Sauerstoffwert liege bei lediglich einem Milligramm, so Messungen des Kreis-Naturschutzbeauftragten. Das sei für Fische viel zu wenig.

Natürliche Folgeerscheinung


Silke Westphalen, die Chefin des Aller-Ohre-Verbandes, bezeichnet das Fischsterben gegenüber der Zeitung als natürliche Folgeerscheinung. Jürgen Wagner kündigte an, weitere Messungen nehmen zu wollen.

Bereits vor zwei Jahren waren in der Aller im Landkreis vermehrt tote Fische gefunden worden. Auch damals war Sauerstoffmangel der Grund.


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