Berlin. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sind zwei Drittel der Deutschen dafür, dass Menschen mit geringem Einkommen, die beruflich längere Strecken pendeln müssen, eine gezielte staatliche finanzielle Unterstützung erhalten. Das berichten die Sender RTL und ntv, die die Umfrage in Auftrag gegeben haben.
Demnach sprechen sich 64 Prozent der Befragten für eine solche Unterstützung aus. Besonders hoch ist die Zustimmung unter den Anhängern der SPD mit 78 Prozent und der Linken mit 86 Prozent.
Rund die Hälfte aller Befragten (48 Prozent) geht davon aus, dass die hohen Spritpreise dazu führen, dass in Deutschland zumindest etwas weniger Auto gefahren werde. Ähnlich viele (50 Prozent) gehen von keinem nennenswerten Einfluss der hohen Spritpreise auf das Verkehrsaufkommen aus.
39 Prozent aller Befragten sagen, es sei gut, wenn wegen der hohen Spritpreise weniger Auto gefahren werde, weil dadurch die Umwelt geschont würde. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) teilt diese Meinung nicht.
Für die Erhebung wurden am 13. und 14. Juli ingsesamt 1.001 Menschen befragt.
Forsa: Mehrheit will Spritpreis-Hilfe für pendelnde Geringverdiener
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sind zwei Drittel der Deutschen dafür, dass Menschen mit geringem Einkommen, die beruflich längere Strecken pendeln müssen, eine gezielte staatliche finanzielle Unterstützung erhalten.
Feierabendverkehr (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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