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Frank Oesterhelweg: Resümee zur Wahl

von Anke Donner


Frank Oesterhelweg zieht eine knappe Woche nach der Wahl ein Resümee. Foto/Podcast: Anke Donner
Frank Oesterhelweg zieht eine knappe Woche nach der Wahl ein Resümee. Foto/Podcast: Anke Donner Foto: Anke Donner

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20.10.2017

Wolfenbüttel. Knapp eine Woche nach der Landtagswahl und dem eher ernüchternden Ergebnis für die CDU analysiert und resümiert der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg die Ergebnisse seiner Partei auf bundes- und kommunaler Ebene.


"Ich bin froh, dass ich diesen Termin schon vor der Wahl angesetzt habe", schmunzelt Oesterhelweg. Doch dann wird er schnell ernst. Das Ergebnis ist auch rückblickend unbefriedigend für ihn, betont er. Wenngleich auch das Ergebnis in seinem Wahlkreis den Landestrend widerspiegelt, welchen er an einer Wahlkreiskarte aus dem Jahr 2013 veranschaulichte. Diese zeige, dass Niedersachsen schon damals, bis auf wenige Ausnahmen, eher rot-bestimmt war und das Ergebnis der letzten Wahl keine Ausnahme sei. Eine Rechtfertigung solle das jedoch nicht sein. Auch wenn Oesterhelweg nach wie wie vor an seiner Kritik an der Bundesspitze festhält. Die Ergebnisse der Landtagswahl und im eigenen Wahlkreis seien keine, die im Wahlkreis entstanden sind, sondern sowohl auf Landes- und Bundesebene zurückzuführen seien. Fehler sehe er aber auch bei sich sich selbst.

Fehlersuche


Frank Oesterhelweg zu den Ursachen, die zur Wahlpleite der CDU führten:

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Persönliche Niederlage


Das Ergebnis habe ihn sehr getroffen und in dieser Dimension habe er auch nicht damit gerechnet. Bereits am Wahlabend machte er deutlich, dass aber nicht so sehr das Landesergebnis ihn enttäuscht habe, sondern viel mehr die Wahl der Bürgerinnen und Bürger was seine Person betrifft. In die betroffenen und enttäuschten Gesichter seiner Parteikollegen und Freunde zu sehen, habe ihn sehr mitgenommen. Manchmal fragt man sich in solchen Momenten schon, ob man sich das antun muss. Aber nachdem die erste Enttäuschung und der erste Frust gewichen sind, geht es wieder nur in eine Richtung: nach vorn - resignieren ist nicht. "Ich habe jetzt wieder auf Angriff umgeschaltet", sagt er kämpferisch.

Frank Oesterhelweg zu seiner Wahlkreis-Niederlage:

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Was steht jetzt auf dem Zettel?


Vor der Wahl hat die CDU ein umfangreiches Wahlprogramm ausgearbeitet und präsentiert. Für Frank Oesterhelweg steht auf Kommunal- und Landesebene der Hochwasserschutz auf dem Plan. Auch der Hochschulstandort Wolfenbüttel soll vorangetrieben werden, ebenso die Start-Up-Unternehmen.

Frank Oesterhelweg zu den Plänen der CDU:

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Der Schatten-Umweltminister


Frank Oesterhelweg könnte, sollten verschiedene Faktoren zusammenspielen, den Posten des Umweltministers besetzen. Gefallen würde ihm das und sinnig wäre es seiner Meinung nach auch, wenn ein Landwirt wie er es ist, diesen Platz einnehmen würde.

Frank Oesterhelweg zum Amt des Umweltministers:

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Welche Koalition wird kommen?


Im Hinblick auf die Zusammensetzung des neugewählten niedersächsischen Landtags, glaubt Frank Oesterhelweg, dass viele Formationen möglich sind. Bei einer Jamaika-Koalition hätte er jedoch Bauchschmerzen, wenn er an bestimmte Grüne denkt. Andererseits gebe es auch Personen, mit denen könne er sich eine Zusammenarbeit sehr gut vorstellen.

Frank Oesterhelweg zur Zusammensetzung des Niedersächsischen Landtags:

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Fehler aufarbeiten und ausräumen


Seitens der CDU muss und soll nun die Wahl aufgearbeitet werden. Es gibt Ziele, wie sich die CDU im Land nun wieder etwas mehr in den Aufschwung und an forderster Stelle positionieren kann. Vor allem, so Oesterhelweg, müsse man einfach mehr hinhören und auf die Sorgen und Nöten der Menschen eingehen.

Frank Oesterhelweg zu den Plänen, die CDU voranzutreiben:

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