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Fümmelser Ortsbürgermeisterkandidat fordert Feuerwehrhausanbau



Fümmelser Ortsbürgermeisterkandidat fordert Feuerwehrhausanbau

Das derzeitige Feuerwehrhaus sei mit modernen Vorschriften nicht mehr in Einklang zu bringen.

Seit 24 Jahren Fümmelser Ortsbrandmeister: Detlev Gliese empfing den CDU-Bürgermeisterkandidaten Adrian Haack und den Ortsbürgermeisterkandidaten Marc Angerstein (v.l.) zum Informationsaustausch.
Seit 24 Jahren Fümmelser Ortsbrandmeister: Detlev Gliese empfing den CDU-Bürgermeisterkandidaten Adrian Haack und den Ortsbürgermeisterkandidaten Marc Angerstein (v.l.) zum Informationsaustausch. Foto: CDU Fümmelse

Fümmelse. Der Fümmelser Ortsbürgermeisterkandidat Marc Angerstein (CDU) fordert einen Anbau an das Feuerwehrhaus des zweitgrößten Ortsteils Wolfenbüttels. Vorangegangen war ein gemeinsamer Besuch mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Adrian Haack beim Ortsbrandmeister Detlev Gliese und seinem Stellvertreter Armin-Andreas Pape. Beide beklagten fehlenden Lagerraum für Ausrüstung und Materialien. „Natürlich weiß ich, dass es einen solchen Anbau nicht sofort geben wird, aber dann werde ich mich als Ortsbürgermeister sofort um die Anmietung von Lagerraum oder Lagercontainern bemühen“, verspricht der Ortsbürgermeisterkandidat Angerstein in einer Pressemitteilung.



Das Feuerwehrgerätehaus Fümmelse wurde 2003 in Einheit mit der Turnhalle gebaut, allerdings entspreche es heute nicht mehr den aktuellen Standards. Die Seitenabstände und die Tormaße unterschreiten die Vorgaben der Unfallverhütungsvorschriften und auch die Laufwege seien nicht kreuzungsfrei. Kreuzungsfrei heisst, dass nicht alle Laufwege wie vorgeschrieben hinter den Einsatzfahrzeugen verlaufen. Dadurch besteht Verletzungsgefahr für die Feuerwehrleute, wenn sich die Fahrzeuge im falschen Moment in Bewegung setzen. „Diese Mängel wurden bereits vor einem Jahr im Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Wolfenbüttel festgehalten“, berichtet Angerstein.

"Die Feuerwehren haben es verdient"


Marc Angerstein, der auch für den Rat der Stadt kandidiert, fordert diese Mängel mittelfristig abzustellen: „Wir müssen den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr dankbar sein, dass Sie sich und auch ihr Leben fast täglich für unser Gemeinwohl einsetzen. Ich finde, sie haben zumindest als Respekterweisung ein Anrecht darauf, dass wir in der Politik die optimalen Rahmenbedingungen für die Freiwilligen Feuerwehren schaffen. Weniger reden und mehr machen. Die Feuerwehren haben es verdient.“



Dem CDU-Politiker ist durchaus bewusst, dass in der Stadt Wolfenbüttel die Bedarfe prioritär abgearbeitet werden und das es auch Feuerwehren gibt, deren Bedingungen schlechter sind, als die der Fümmelser. „Trotzdem müssen wir diese Mängel im Auge behalten und so bald wie möglich beseitigen“, fordert er bestimmt. Er versicherte sich bereits vor Ort der Unterstützung des CDU-Bürgermeisterkandidaten Adrian Haack: „Vielleicht bekommen wir einiges bereits zum Jubiläum hin, auf jeden Fall aber das Lagerproblem gelöst.“

Die Freiwillige Feuerwehr Fümmelse feiert im kommenden Jahr ihr 150. Jubiläum. Ein neues und modernes Einsatzfahrzeug wurde bereits bewilligt. Es ersetzt das 40 Jahre alte Feuerwehrauto. Darüber freuen sich die insgesamt 170 Mitglieder, 40 davon sind aktiv im Feuerwehrdienst. Fümmelse stellt nach Linden die zweitgrößte Feuerwehr der Ortsteile Wolfenbüttels.


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