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Ganztagsschulen in Wolfenbüttel zufrieden mit derzeitiger Mensa-Regelung



Ganztagsschulen in Wolfenbüttel zufrieden mit derzeitiger Mensa-Regelung

von Anke Donner


Foto: Anke Donner)




Wolfenbüttel. Die im Stadtelternrat diskutierte Frage "brauchen Wolfenbüttels Schulen eine zentrale Schul-Mensa?", veranlasste den Schul-und Verwaltungsausschuss eine Zufriedenheits-Abfrage an den betroffenen Schulen durchzuführen.

In der städtischen Schulausschusssitzung konnten nun die Ergebnisse präsentiert werden. Der Antrag von FDP-Ausschussmitglied Rudolf Ordon, man möge die Abfrage nicht durchführen, beziehungsweise nicht auswerten, wurde abgelehnt. Die Befragung der Schulleiter und Schulvorstände wurde bereits durchgeführt und die Ergebnisse lag dem Ausschuss vor.



Demnach sind von 10 städtischen Ganztagsschulen fünf mit der derzeitigen Mittagsverpflegung zufrieden. Nur drei, die Grundschulen Karlstraße und Geitelplatz und die Erich-Kästner-Hauptschule sprachen sich für eine einheitliche Lösung aus. Das Theodor-Heuss-Gymnasium und das Gymnasium im Schloss möchten vorerst keine Bewertung abgeben, da in beiden Schulen erst die Verpflegung durch einen neuen Betreiber angelaufen ist. Die Grundschulen Wilhelm-Busch, Harztorwall, die Wilhelm-Rabe-Schule, sowie die Leibniz-Realschule und die Große Schule gaben bekannt, dass sie das derzeitige System beibehalten wollen.


Lehrervertreter Wolfgang Bothe hatte den entscheidenden Anstoß zur Überlegung gegeben und ließ sich auch nach Bekanntwerden der Ergebnisse nicht beirren. "Ich möchte das Thema noch nicht beerdigen. Ich bin der Meinung, man sollte das Thema weiter verfolgen", so Bothe.

Ein von Jürgen Selke-Witzel (Bündnis90/Grüne) gestellter Antrag, man solle zum 2. Schulhalbjahr 2014/2015, also im Januar 2015, eine erneute Abfrage durchführen, wurde abgelehnt. Insbesondere das Gymnasium im Schloss und das Theodor-Heuss-Gymnasium müssen erst einmal ihren Betreiber testen. Zurzeit bestehe kein Handlungsbedarf eine erneute Abfrage zu starten. "Man muss den neuen Betreibern nun die Gelegenheit geben, sich zu etablieren und zu beweisen. Sollte Handlungsbedarf bestehen und die Schulen sind mit ihrer Verpflegung nicht mehr zufrieden, treten die Schulen für gewöhnlich an uns heran. Im Moment besteht jedoch kein Bedarf", erklären Norbert Fricke und Rabea Hohl vom städtischen Schulamt auf Nachfrage unserer Online-Tageszeitung.


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