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Leiferde: Garage stand in Flammen - 75 Feuerwehrleute im Einsatz



Gifhorn

Garage stand in Flammen - 75 Feuerwehrleute im Einsatz

Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus wurde verhindert.

Die Garage brannte lichterloh.
Die Garage brannte lichterloh. Foto: FB Presse- & Öffentlichkeitsarbeit der SG Meinersen, Carsten Schaffhauser

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Leiferde. Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Garagenbrand am Samstagnachmittag. Durch ein Großaufgebot an Rettungskräften konnte verhindert werden, dass auch das angrenzende Wohnhaus ein Raub der Flammen wurde. Personen kamen nicht zu Schaden. Das berichtet die Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen in einer Pressemitteilung.



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Um 14:08 Uhr wurden die Feuerwehren aus Leiferde, Hillerse und Dalldorf alarmiert. Gemeldet wurde der Brand einer Gasflasche in einer Garage in der Volkser Straße. „Als wir am Einsatzort eintrafen stand die Garage bereits im Vollbrand“, so Thorben Beck, stellvertretender Ortbrandmeister von Leiferde und Einsatzleiter. Daraufhin ließ er eine Alarmstufenerhöhung vornehmen, es wurden die Feuerwehren aus Ahnsen, Ettenbüttel, Meinersen und Seershausen alarmiert. Rund 75 Feuerwehrleute kamen zum Einsatz. Ebenfalls alarmiert wurden der Rettungsdienst aus Ahnsen sowie der Rettungswagen der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) des DRK zur Eigensicherung der Feuerwehrleute.

Arbeit in mehreren Abschnitten


„Unser erstes Ziel war es, ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzend Wohnhaus zu verhindern“, so der Einsatzleiter weiter. Und durch den massiven Einsatz von Wasser gelang das der Feuerwehr auch. Zahlreiche Trupps gingen dabei unter schwerem Atemschutz vor. Die Einsatzleitung bildete im Anschluss mehrere Abschnitte. Während sich zwei Abschnitte ausschließlich mit der Brandbekämpfung beschäftigten, kümmerte sich ein Abschnitt mit der Suche nach Glutnestern unter dem Fassadenputz. Das Haus hat ein Wärmeverbundsystem, die Flammen hatten sich zum Teil unter die Putzfassade in die Dämmung gefressen. Die Flammen in der Garage und an der Fassade konnten schnell gelöscht werden. Anschließend kamen mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz, um Glutnester aufzuspüren, an mehreren Stellen musste hierzu die Fassade geöffnet werden. So zog sich der Einsatz bis in die frühen Abendstunden hin, bevor auch die letzten Feuerwehren wieder einrücken konnten. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt, die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern noch an.


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