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Gebhardshagen: Grünes Licht für Spielerlebniswelt "Wasserburg"



Salzgitter

Gebhardshagen: Grünes Licht für Spielerlebniswelt "Wasserburg"

von Alexander Panknin


Bernd Grabb (SPD) setzt sich im Rat für das Projekt "Wasserburg" ein. Foto: Alexander Panknin
Bernd Grabb (SPD) setzt sich im Rat für das Projekt "Wasserburg" ein. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Lebenstedt. Der geplante Abenteuerspielplatz "Wasserburg" kommt nach Gebhardshagen. Auf der gestrigen Ratssitzung wurde das 250.000 Euro teure Projekt endgültig beschlossen.



Bereits seit 2008 gibt es die Ideefür das geplante Projekt zum Bau eines Abenteuerspielplatzes in Gebhardshagen. Nach etlichen Aufschiebungen und Umstrukturierungen ist das neue Konzept 2016 in die Ausschüsse gegangen. Zuletzt wurde es im Finanzausschuss beschlossen.

Nachdem es alle nötigen Gremien durchlaufen hat, wurde es nun auch dem Rat zum Beschluss vorgelegt. Bernd Grabb (SPD) ließ sich als Ratsvorsitzenden durch Stefan Klein (SPD) vertreten und trug den Antrag persönlich vor. Er nannte dies ein Projekt, das ihm besonders am Herzen läge. In Anlehnung an das Konzept zur familienfreundlichen Stadtund für die Kinder, bat er alle Ratsmitglieder inständig die Wasserburg zu positiv beschließen. Er dankte auch der CDU für die gute Zusammenarbeit. Auch wenn dies "normalerweise nicht üblich" sei, gemeinsam hätte man die Maßnahmen überhaupt erst durchsetzen können.

Abschließende Diskussionsrunde


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Modell des geplanten Abenteuerspielplatzes. Foto: Alexander Panknin



Die Grünen, die dem Projekt zuvor schon in einigen Ausschusssitzungen kritisch gegenüberstanden, stellten sich auch auf dieser Sitzung gegen die Wasserburg. Selbstverständlich wolle man für die Kinder nur das Beste, so Wolfgang Rosenthal, angesichts der hohen Stadtverschuldung müsse man aber Prioritäten setzen. Familienfreundlichkeit sei das eine, es gäbe aber auch den Haushalt und dieser würde das Projekt gerade nicht zulassen. Die Investition sei "schön, aber im Moment nicht notwendig".



Zu bedenken sei auch der Eingriff in die Natur. Etliche Bäume müssten dafür gefällt werden, weiterhin handelte es sich hier zum Teil um ein Schutzgebiet. Auch wenn neue Bäume gepflanzt werden würden, dies könne nie ein 100 prozentiger Ausgleich sein: "Ein Eingriff bleibt ein Eingriff".

Das Projekt habe etliche Gremiendurchlaufen, Rosenthal merkte an, dass derUmwelt und Klimaschutz Ausschuss hierbei allerdings übergangen worden sei.

Beschluss wird gefasst


Letztlich wurde der Antrag mit nur drei Gegenstimmen beschlossen. Das bedeutet auch das Ende einerlangwierigen Abstimmungsphase. Familien und Kinder können sich bald auf den neuen Abenteuerspielplatz freuen.

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