Sie sind hier: Region >

Gesamtschulen sollen mit Tablets ausgestattet werden



Wolfenbüttel

Gesamtschulen sollen mit Tablets ausgestattet werden

von Anke Donner


Zum Schuljahr 2018/2019 sollen alle Gesamtschulen mit Tablets ausgestattet werden. Symbolfoto: André Ehlers
Zum Schuljahr 2018/2019 sollen alle Gesamtschulen mit Tablets ausgestattet werden. Symbolfoto: André Ehlers Foto: André Ehlers

Artikel teilen per:

Landkreis. Die Gesamtschulen im Landkreis Wolfenbüttel sollen unter der Berücksichtigung der verschiedenen pädagogischen Konzepte ab dem Schuljahr 2018/2019 mit Tablet-Computern ausgestattet werden. Dafür sollen 186.000 Euro aus dem Haushalt bereitgestellt werden.



Im Kreis-Schulausschuss wurde dem Vorschlag der Verwaltung mit einer Enthaltung zugestimmt. Bereits im Jahr2015 wurden mit einem Tablet-Projekt in fünf landkreiseigenen Schulen begonnen. Voraussetzung für die Einführung von Tablets in den Schulen sei die Anpassung des jeweiligen schulischen Medienkonzeptes an das pädagogische Konzept und die curricularen Vorgaben gewesen. Im Rahmen des Medienkonzeptes wurde dargestellt, wie im Unterricht von den Tablets Gebrauch gemacht werden soll. Auch dieLehrkräfte hätten eine Schulung im Umgang mit den Geräten sowohl im technischen wie im pädagogischen Bereich erhalten.

Das Projekt wurde dann in den Jahren 2016 und 2017 weitergeführt. Zwischen 2015 und 2017 wurden die Gesamtschulen Wallstraße und Henriette-Breymann-Gesamtschule teilweise mit Tablets ausgestattet. Auch dieElm-Asse-Schulen in Schöppenstedt und Remlingen, die Haupt-und Realschule, Sickte, die Schule am Teichgarten, diePeter-Räuber-Schule, die Werla-Schule Schladen und die Carl-Gotthard-Langhans-Schule bekamen bereits Tabletts.

Tablets vorerst nur für Gesamtschulen


Nun sollen zumindest an den drei Gesamtschulen im Landkreis allen Schüler Tabletts zur Verfügung gestellt werden. Eine generelle 1:1-Ausstattung mit Tablet-Computern oder Convertiblen Computern sei derzeit an den Haupt- und Realschulen noch nicht angedacht, teilte die Verwaltung mit. Sollte hier eine Anpassung erforderlich sein, soll eine entsprechende politische Entscheidung herbeigeführt werden. An derPeter-Räuber-Schule sei eine 1:1-Versorgung ebenfalls nicht vorgesehen. Hier sollen jedoch bedarfsgerecht geringe Mengen Tablets angeschafft werden.Die Schule am Teichgarten beabsichtigt, ab dem Schuljahr 2017/18 aus ihrem Bestand zwei Klassen mit einer 1:1-Versorgung auszustatten. Im Rahmen der einjährigen Evaluierung soll dann entschieden werden, ob weitere Klassen ab dem Schuljahr 2018/19 1:1 versorgt werden können. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 20.000 Euro und sollen vorsorglich im Haushalt 2018 eingeplant werden.

Ob den drei Gesamtschulen Tablets für jeden Schüler zur Verfügung gestellt werden, soll der Kreistag in seiner Sitzung am 19. Juni entscheiden.


zur Startseite