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„Gib mir dein Geld, wir haben ein Messer“

Mann beim Einzahlen von Bargeld an einem Automaten überfallen. Der Prozess gegen einen der Täter beginnt.

Das Opfer wurde mit einem Messer und mit Pfefferspray bedroht. Symbolbild
Das Opfer wurde mit einem Messer und mit Pfefferspray bedroht. Symbolbild Foto: Alexander Panknin

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04.02.2020

Braunschweig/Salzgitter. Vor dem Braunschweiger Landgericht beginnt am heutigen Dienstag der Prozess gegen einen Mann, der im Dezember 2017 in Salzgitter einen schweren Raub begangen haben soll. Wie das Landgericht in einer Pressemitteilung berichtet wurde, das Opfer an einem Bankautomaten überfallen.


Am 20. Dezember 2017 habe der Angeklagte gegen 21:15 Uhr mit einer weiteren noch unbekannten Person die Automatenschalterhalle einer Bankfiliale im Wildkamp betreten. Dort sei der Angeklagte auf einen geldeinzahlenden damals 29-Jährigen gestoßen. Nachdem dieser bereits mehr als 5.000 Euro eingezahlt und weitere Geldscheine für die Einzahlung bereitgehalten habe, sei der Angeklagte und die weitere Person hinter das Opfer getreten. Die unbekannte Person habe dem Mann aus Salzgitter von hinten die Augen zugehalten und ihn aufgefordert, das Geld herauszugeben. Anschließend habe der unbekannte Täter ein Messer in der rechten Hand gehabt und den Mann sinngemäß mit den Worten „Gib mir dein Geld jetzt her, wir haben ein Messer“ bedroht.

Die Beute belief sich auf rund 2.500 Euro


Das Messer habe der unbekannte Täter halb verdeckt in Bauchhöhe des 29-Jährigen gehalten. Der Angeklagte habe dem Opfer eine Sprühflasche Pfefferspray gezeigt und ihn zur Geldherausgabe aufgefordert. Sodann habe der unbekannte Täter nach dem Geld gegriffen und sei mit den aufgesammelten Banknoten geflüchtet. Auch der Angeklagte sei nach dem Aufheben einiger Banknoten geflüchtet. Während der Verfolgung durch das Opfer habe der Angeklagte diesen nochmals mit der Pfeffersprayflasche bedroht, indem er auf das Gesicht des Mannes gezielt habe mit der Drohung, ihn zu besprühen. Die Beute des Angeklagten und des unbekannten Täters hätte etwa 2.500 Euro betragen.

Ein weiterer Verhandlungstermin ist für den morgigen Mittwoch angesetzt.

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