Container weg: Letztes Provisorium in der Kinderbetreuung beendet

Die Stadt Gifhorn habe somit aktuell ihr Ziel erreicht, jedem Kind in Gifhorn einen Krippen- oder Kitaplatz anzubieten.

Die Container wurden letzte Woche abgebaut.
Die Container wurden letzte Woche abgebaut. | Foto: Stadt Gifhorn

Gifhorn. In der vergangenen Woche konnte die Containeranlage der Kita Gamsen zurückgebaut werden. Damit ist das letzte Provisorium in der Kinderbetreuung innerhalb der Stadt Gifhorn beendet und ein wichtiger Meilenstein in der städtischen Bauoffensive für Krippen und Kitas erreicht, teilt die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung mit. Seit 2015 seien in Gifhorn insgesamt 240 Krippen- und 623 Kitaplätze neu geschaffen worden.



Die Errichtung der Container in Gamsen sei 2015 nötig geworden, um vor Ort den Bedarf der Krippen- und Kitabetreuung zu decken. Aufgestellt wurde dafür eine Containeranlage hinter dem Neubau der Mensa und des Ganztagsbereiches der Wilhelm-Busch-Schule. Zu Beginn war in dem Container die Krippe untergebracht. Nach der Eröffnung der Mensa der Wilhelm-Busch-Schule und des dortigen Krippenneubaus konnte die Krippe umziehen und die Container wurden übergangsweise als Kita genutzt. Mittlerweile konnte die Stadt Gifhorn ausreichend Plätze in weiteren Neubauten an anderer Stelle schaffen, so dass die provisorische Containeranlage nicht mehr benötigt wird.

Anlage wird jetzt gestaltet


Nach dem Rückbau der Containeranlage wird in den nächsten Wochen das Außengelände der Krippe Gamsen im Neubau fertiggestellt. Solange das Gelände durch den Container belegt war, war dies nicht in vollem Umfang möglich. Die entsprechenden Spielgeräte und Anlagen sind bereits seit langem beschafft und eingelagert.

Die Stadt Gifhorn habe somit aktuell ihr Ziel erreicht, jedem Kind in Gifhorn einen Krippen- oder Kitaplatz anzubieten. In den vergangenen Jahren wurde dafür durch die Stadt Gifhorn und in Zusammenarbeit mit privaten Trägern eine Bauoffensive gestartet. „Ich bin froh und stolz, dass wir aktuell jedem Kind in Gifhorn eine qualifizierte Betreuung bieten können. Die Projekte der vergangenen Jahre waren ein Kraftakt, personell wie finanziell, aber ich bin überzeugt, dass sich Investitionen in die Zukunft unserer Kinder immer auszahlen. Ein großer Dank gilt neben unseren städtischen Teams auch den verschiedenen privaten Investoren, Trägern und Tagesmüttern beziehungsweise -vätern“, erläutert Bürgermeister Matthias Nerlich.


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