Darum heulen am Wochenende im Landkreis die Sirenen

Am kommenden Wochenende wird es wieder laut im Landkreis.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn führt an jedem dritten Samstag im Januar und Juni einen Probealarm zur Überprüfung der Warnsysteme durch. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnmittel zu testen und die Bevölkerung mit den Warnsignalen und -mitteln vertraut zu machen. Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit.



Der nächste Probealarm findet am Samstag, 20. Juni, im Zeitraum zwischen 12 und 12:30 Uhr statt, wie der Landkreis in einer Pressemitteilung ankündigt. Im gesamten Kreisgebiet werden dabei verschiedene Warnmittel ausgelöst, unter anderem Sirenen, Warn-Apps wie NINA und KATWARN sowie mobile Durchsage- und Warneinrichtungen. In den Ortschaften im Kreisgebiet ertönt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton der Sirenen als Warnsignal. Wichtig: Eine Entwarnung über Sirenen sei derzeit aus technischen Gründen noch nicht möglich. Die Entwarnung erfolge jedoch über die Warn-Apps. Eine Warnung über den Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ erfolge nicht.

Nutzung von Warn-Apps empfohlen


Der Landkreis empfiehlt ausdrücklich die Installation und Einrichtung gängiger Warn-Apps wie NINA oder KATWARN. Richtig eingerichtet können diese zuverlässig und flächendeckend über unterschiedliche Gefahrensituationen informieren. Die regelmäßig stattfindenden Probealarme würden eine gute Gelegenheit bieten, die Funktion der Apps zu überprüfen. Die Auslösung der Warn-Apps erfolge über das vom Bund bereitgestellte modulare Warnsystem. Die Kreisverwaltung habe daher keinen Einfluss auf die tatsächliche Funktionsfähigkeit der jeweiligen Apps. Weitergehende Informationen zur Warn-App NINA werden durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe online bereitgestellt.

Zusätzliche Warnmittel


Neben Sirenen und Warn-Apps werden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren in ausgewählten Bereichen des Landkreises mit mobilen Durchsage- und Warnanlagen im Einsatz sein. Dadurch soll die Bevölkerung auch mit dieser Form der Warnung vertraut gemacht werden. Ziel sei es, im Ereignisfall eine möglichst breite und schnelle Information der Bevölkerung sicherzustellen. Bei dem Probealarm handelt es sich ausschließlich um einen Test. Es besteht keine Gefahrensituation, wie die Kreisverwaltung betont. Während des Probealarms seien seitens der Bevölkerung keine besonderen Maßnahmen erforderlich.