Gifhorn. Die Stadt Gifhorn stattet ihre fünf Ortsfeuerwehren Gifhorn, Gamsen, Kästorf, Neubokel und Wilsche mit zeitgemäßer Schutzbekleidung aus. Rund 390 aktive Feuerwehrfrauen und -männer erhielten in den vergangenen Tagen die neue Ausstattung, die speziell auf die vielfältigen Anforderungen im modernen Feuerwehrdienst zugeschnitten ist und gleichzeitig mehr Komfort bietet.
Insgesamt investiert die Stadt dafür rund 836.000 Euro aus Haushaltsmitteln, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Gifhorner Rathaus. „Die neue Bekleidung war dringend notwendig. Damit schaffen wir auch an dieser Stelle optimale Voraussetzungen, um unsere Einsatzkräfte bestmöglich zu schützen“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich.
520 Jacken und 240 Hosen zusätzlich für die Gifhorner Feuerwehr
Beschafft wurden insgesamt 510 Sätze einer leichten und funktionalen Schutzkleidung, bestehend aus Jacke und Hose. Sie bietet optimalen Schutz bei Wald- und Vegetationsbränden sowie bei technischen Hilfeleistungen, wie sie zum Beispiel bei Verkehrsunfällen oder Unwettereinsätzen erforderlich sind. Ergänzt wird das Bekleidungspaket durch 520 Jacken, die insbesondere bei der Brandbekämpfung innerhalb von Gebäuden und auch als Witterungsschutz bei niedrigen Temperaturen getragen werden, sowie 240 zusätzliche Hosen für Atemschutzgeräteträger, die ebenfalls zur Brandbekämpfung in Gebäuden geeignet sind.
Die neue Bekleidung entspricht aktuellen Normen, überzeugt durch eine deutlich höhere Schutzwirkung und eine längere Haltbarkeit. Besonderes Augenmerk wurde auf den Tragekomfort gelegt: Die leichte Schutzkleidung ist atmungsaktiv, bei sommerlichen Temperaturen angenehmer zu tragen und dennoch wetter- und regendicht. Die sandfarbene Gestaltung erhöht nicht nur die Sichtbarkeit an der Einsatzstelle, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Kleidung bei direkter Sonneneinstrahlung weniger stark erwärmt.
Ein Teil der neuen Ausrüstung wird bei den Ortsfeuerwehren künftig in einem sogenannten „Kleiderpool“ bereitgehalten. Das bedeutet: Nach einem Einsatz können die Feuerwehrleute verschmutzte oder kontaminierte Kleidung unkompliziert gegen saubere tauschen und sind
so jederzeit wieder einsatzbereit.

