Gifhorn. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Gifhorn hat sich in ihrer konstituierenden Sitzung jetzt für die neue Wahlperiode aufgestellt. Mit zwölf Ratsmitgliedern stellt die SPD die stärkste Fraktion im 38-köpfigen Gifhorner Stadtrat. Acht der zwölf Fraktionsmitglieder sind neu im Rat. Mit sechs Frauen und sechs Männern ist die neue SPD-Fraktion zudem vollständig paritätisch besetzt. Damit gehören ihr ebenso viele Frauen an wie allen übrigen Ratsfraktionen zusammen. Darüber berichtet die SPD in einer Pressemitteilung.
Zu der Sitzung hatte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Martin Neuhäuser eingeladen. Neben den Grundzügen der gemeinsamen Arbeit stand die Wahl des Fraktionsvorstands im Mittelpunkt: Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für Jan-Henrik Steffenhagen als Fraktionsvorsitzenden aus. Ihm zur Seite stehen Arzu Ünal und Martin Neuhäuser als stellvertretende Vorsitzende, die die Arbeit der Fraktion gemeinsam koordinieren und leiten. Steffenhagen folgt auf Gunter Wachholz, der die Fraktion über viele Jahre geführt und geprägt hat. Seine bisherige Stellvertreterin Karen Wachendorf gehört der Fraktion ebenfalls weiterhin an.
SPD will nah an den Menschen in Gifhorn sein
„Die letzten Wochen und ganz besonders das Wahlergebnis haben gezeigt: Gifhorn will den Wechsel. Wir haben viel Vertrauen erhalten, und das ist für uns vor allem ein Auftrag, in den kommenden fünf Jahren konkrete Arbeit für Gifhorn zu leisten. Wir wollen mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass die Stadt zukunftsfähig aufgestellt und den Herausforderungen gewachsen ist“, erklärt Steffenhagen. „Wir wollen nah an den Menschen und an den Themen unserer Stadt arbeiten: zuhören, Probleme frühzeitig aufnehmen und dann gemeinsam Lösungen erarbeiten. Kommunalpolitik muss im Alltag der Menschen einen Unterschied machen“, so Steffenhagen.
Mit Christopher Finck an der Spitze der Verwaltung beginnt für die SPD in Gifhorn zugleich eine neue politische Phase. „Ein gutes Wahlergebnis allein schafft noch keine Lösungen. Entscheidend ist, was wir daraus machen. Wo es um gute Lösungen für Gifhorn geht, suchen wir selbstverständlich auch das Gespräch über Parteigrenzen hinweg.“ In den kommenden Wochen befasst sich die Fraktion mit ihrer Arbeitsstruktur, den fachpolitischen Zuständigkeiten und der Besetzung der Ausschüsse.

