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Stephan Weil: Kanzler-Frage belastet Corona-Diskussion



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Ministerpräsident Weil: Kanzler-Frage belastet Corona-Diskussion

"Dem Virus sind Parteibücher völlig egal", sagt Ministerpräsident Stephan Weil und gibt zu bedenken, dass die ungeklärte Kanzler-Frage bei der Union die Diskussionen im Kampf gegen das Coronavirus belastet.

von Werner Heise


Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil beim Pressegespräch am Donnerstagmittag im Wolfenbütteler Rathaus. Foto: Thomas Stödter

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Niedersachsen/Wolfenbüttel. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil war am Donnerstag in der Stadt Wolfenbüttel zu Gast, um sich vor Ort mit lokalen Politikern und Einzelhändlern zur Situation auszutauschen. Es war ein Besuch auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten und Bundestagskandidatin Dunja Kreiser, bei dem Weil auch auf den SPD-Bürgermeisterkandidaten Dennis Berger treffen sollte. Wie viel Wahlkampf steckt angesichts des Wahljahres jetzt in der Corona-Pandemie?



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"Was mich persönlich angeht, lautet die Antwort null", sagt Ministerpräsident Stephan Weil auf Nachfrage von regionalHeute.de. Dem Virus seien Parteibücher völlig egal, weshalb man den Wahlkampf nicht als irgendeine Grundlage in der Bekämpfung heranziehen dürfe. Auf bundespolitischer Ebene belaste jedoch die ungeklärte Kanzlerfrage innerhalb der Union die Diskussion. Stephan Weil gibt zu bedenken, dass das Interesse voll und ganz auf der Bekämpfung der Pandemie liegen müsse.

Tatsächlich sorgt die "K-Frage" auch an diesem Donnerstag wieder für Schlagzeilen, die FOCUS Online unter dem Titel "Kampf, Intrigen, Zermürbung: In der K-Frage gibt es für die Union nur noch einen Ausweg" analysiert.


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