Hankensbüttel. Bei vorbereitenden Arbeiten zur Überprüfung der Dichtigkeit einer Leitung sind am gestrigen Dienstag bei Hankensbüttel im Landkreis Gifhorn etwa 300 Liter Nassöl ausgetreten. Der Austritt wurde durch einen Druckabfall in der Leitung bemerkt, die sofort mit Schiebern geschlossen wurde. Dies teilt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie mit.
Es handele sich um eine Leitung zwischen den Betriebsplätzen Lüben und Hankensbüttel, an der sich im August des vergangenen Jahres eine Leckage ereignete. Die Leitung sei seitdem außer Betrieb. Sie habe noch Reste von Nassöl enthalten, das im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten mit einem Reinigungsmolch von Lüben in Richtung Hankensbüttel gedrückt wurde. Dabei sei es zu einer Undichtigkeit mit Nassölaustritt gekommen.
Die ExxonMobil Production Deutschland GmbH als Betreiberin der Leitung habe das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie über den Vorfall informiert. Ein Mitarbeiter des LBEG sei vor Ort gewesen, um sich ein Bild zu machen und mit der Ursachenermittlung zu beginnen. Das Unternehmen habe die Schadensstelle freigelegt und den verunreinigten Boden aufgenommen. Er werde nun entsorgt. Ein Sachverständiger nimmt weitere Proben. Grundwasser sei nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen.
Nassöl bei Hankensbüttel ausgetreten: Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen
Die 300 Liter Nassöl haben sich in einer Leitung befunden, die seit August des vergangenen Jahres außer Betrieb ist.
Symbolbild. | Foto: Pixabay
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