Radlader geht in Flammen auf

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr in die Feldmark zwischen Wedesbüttel, Essenrode und Grassel gerufen.

In der Feldmark zwischen Wedesbüttel, Essenrode und Grassel ging ein Radlader in Flammen auf.
In der Feldmark zwischen Wedesbüttel, Essenrode und Grassel ging ein Radlader in Flammen auf. | Foto: Tobias Nadjib/Kreisfeuerwehr Gifhorn

Wedesbüttel. Ein brennender Radlader hat am Freitagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Fahrzeug stand in der Feldmark zwischen Wedesbüttel, Essenrode und Grassel in Flammen; der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn.



Kurz nach der Alarmierung um 15:20 Uhr rückten 44 Einsatzkräfte der vier Ortsfeuerwehren Wedesbüttel-Wedelheine, Grassel, Meine und Rötgesbüttel aus. Die Ortsfeuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine traf als Erste am Einsatzort ein und begann die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr. Die Ortsfeuerwehr Grassel übernahm kurze Zeit später mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug die Wasserversorgung. Parallel dazu griff die Ortsfeuerwehr Meine von der gegenüberliegenden Fahrzeugseite mit einem weiteren C-Rohr in die Löscharbeiten ein. Das Feuer wurde rasch unter Kontrolle gebracht.

Teamarbeit am Brandort


Die Feuerwehr löste das Fahrzeug, der Fahrer blieb unverletzt.
Die Feuerwehr löste das Fahrzeug, der Fahrer blieb unverletzt. Foto: Tobias Nadjib/Kreisfeuerwehr Gifhorn


Die zwischenzeitlich eintreffende Feuerwehr Rötgesbüttel verblieb kurze Zeit in Bereitstellung und konnte die Einsatzstelle zügig wieder verlassen, da keine weitere Ausbreitung des Brandes zu befürchten war. Die anschließenden Nachlöscharbeiten führten die Einsatzkräfte mit einer Mittelschaumpistole durch, um auch versteckte Glutnester im Motorraum zu erreichen.


„Wir haben die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr eingeleitet und wurden durch die Ortsfeuerwehr Grassel eingespeist. Parallel hat die Ortsfeuerwehr Meine von der anderen Seite angegriffen. Der Brand war relativ schnell eingegrenzt", schilderte Christian Rode, Ortsbrandmeister und Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine.

Fahrer bleibt unverletzt


Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte der 33-jährige Fahrer aus dem Landkreis Gifhorn die Situation richtig eingeschätzt: Nachdem er Brandgeruch bemerkt hatte, zog er den Zündschlüssel, welches eine weitere zuvor von Kraftstoff verhinderte und verließ das Fahrzeug unverzüglich. Die extreme Hitze des Motorbrandes beschädigte beide hinteren Reifen; um einer unkontrollierten Druckentlastung vorzubeugen, öffneten die Einsatzkräfte die Reifen im Rahmen der Nachlöscharbeiten. Vorsorglich überprüften die Feuerwehrleute zudem die Lage hinsichtlich eines benachbarten Wasserschutzgebiets und stimmten sich mit der zuständigen Umweltschutzbehörde ab. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

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