Scheibenkreuz erheblich beschädigt: Reste wurden gesichert


Kreisarchäologe Dr. Ingo Eichfeld, Alexia Manzke, Heinrich Beyer und Werner Manzke vor der abgetrennten Steinscheibe. Foto: Heinz Gabriel
Kreisarchäologe Dr. Ingo Eichfeld, Alexia Manzke, Heinrich Beyer und Werner Manzke vor der abgetrennten Steinscheibe. Foto: Heinz Gabriel

Gifhorn. Wie der Landkreis mitteilt, das lange Zeit es am südlichen Wegesrand der Landesstraße von Wittingen nach Salzwedel – nun ist es vorerst verschwunden: das Scheibenkreuz von Rade.


Vor einigen Tagen stellten der Kreisarchäologe Dr. Ingo Eichfeld und der ehrenamtlich Beauftragte für die archäologische Denkmalpflege Heinz Gabriel fest, dass das sagenumwobene Steindenkmal stark beschädigt worden ist. Das auch unter dem Namen „Glockenstein“ bekannte Scheibenkreuz wurde offenbar von einem Fahrzeug angefahren, wodurch die große Scheibe von der eingegrabenen Säule abgetrennt wurde. Um weitere Beschädigungen oder gar einen Diebstahl der Einzelteile zu verhindern, wurden diese sofort abtransportiert. Hierbei konnten die Archäologen auf die spontane Mithilfe von Werner Manzke, seiner Enkelin und Heinrich Beyer aus Rade zurückgreifen. Die zuständige Denkmalschutzbehörde des Landkreises Gifhorn erwägt weitere Schritte, um den Verursacher des Schadens zu ermitteln. Weiterhin wird geprüft, wie das Scheibenkreuz repariert werden kann, um es später, an einem vielleicht besser geschützten Ort, wieder aufzustellen.


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