Schutzplanke und Sichtschutzhecke: K 56 soll sicherer werden


Es soll auch einen Unterfahrschutz für Motorradfahrer geben. Symbolfoto: Anke Donner
Es soll auch einen Unterfahrschutz für Motorradfahrer geben. Symbolfoto: Anke Donner | Foto: Anke Donner

Adenbüttel. Seit 2012 stellt der Landkreis Gifhorn jährlich Haushaltsmittel bis zu einer Höhe von 20.000 Euro für Verkehrssicherheitsmaßnahmen an Kreisstraßen zur Verfügung. Nun hat der Kreisausschuss zwei Maßnahmen an der Kreisstraße 56 zwischen Adenbüttel und der Landesstraße 321 beschlossen, die in diesem Jahr umgesetzt werden. Das teilt der Landkreis mit.


Auf dem genannten Kreisstraßenabschnitt ist die Rechtskurve aus Adenbüttel kommend Richtung L 321 ein Unfallschwerpunkt. Hier sei auffällig, dass Fahrzeuge immer wieder hinter der Kurve nach links von der Straße abkämen. Die Unfallkommission, in der unter anderem auch die Polizei Gifhorn vertreten ist, befürwortet ausdrücklich eine Anbringung von Schutzplanken auf einer Länge von 132 Metern an der Rechtskurve. Für die Installation dieser Schutzplanken fallen Kosten in Höhe von 5.875,49 Euro an. Darin ist auch ein Unterfahrschutz für Motorradfahrer enthalten.

Sichtbeziehung zum Verkehr der L 321soll verhindert werden


Außerdem empfiehlt die Unfallkommission an der westlichen Seite der K 56 aus Adenbüttel kommend eine Sichtschutzhecke zu pflanzen, um die Sichtbeziehung zum Verkehr der L 321 zu verhindern. Somit muss vor der Kreuzung die Geschwindigkeit reduziert werden, um die L 321 in Richtung Westen einsehen zu können. Der Sichtschutz soll aus einer Buchenhecke mit einer Pflanzhöhe von etwa 1,00 bis 1,50 Metern hergestellt werden, um einen zügigen Sichtschutz zu gewährleisten. Die Hecke wird zwischen den vorhandenen Bäumen gepflanzt. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf 4.000 Euro belaufen.

„Mit den eingeleiteten Verkehrssicherungsmaßnahmen hofft der Landkreis Gifhorn, einen wesentlichen Beitrag zur präventiven Vermeidung von Verkehrsunfällen auf der K 56 zwischen Adenbüttel bis zur L 321 zu leisten“, sagt Landrat Dr. Andreas Ebel.


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