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Goslar: Stadt entschuldigt sich für kontroversen Impf-Aprilscherz



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Goslar: Stadt entschuldigt sich für kontroversen Impf-Aprilscherz

Auch in den Kommentaren unter der auf Facebook veröffentlichten Entschuldigung wird weiter heiß diskutiert.

von Marvin König


(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Marvin König

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Goslar. Nach unserer Berichterstattung über den Aprilscherz der Stadt Goslar zu Tests des russischen Sputnik-V-Impfstoffes gegen das Coronavirus innerhalb der Stadtverwaltung hat sich die Stadt Goslar aufgrund der negativen Reaktionen entschuldigt. Auf der Facebook-Seite Goslar.de nahm die Pressestelle Stellung.



"Die Reaktionen auf unseren Aprilscherz haben gezeigt, dass das Thema sehr aufwühlt", schreibt die Pressestelle und erklärt: "Wir haben absichtlich Sputnik gewählt, da es bei diesem Impfstoff in Deutschland keine Betroffenen gibt. Sollten wir dennoch die Gefühle einzelner verletzt haben, bitten wir um Entschuldigung."

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Die Diskussion geht weiter


Auch in den Kommentaren unter dieser Entschuldigung wird heiß diskutiert. Dort wird einerseits eine Entschuldigung des Oberbürgermeisters persönlich gefordert, anstatt "die Pressestelle vorzuschieben". Eine andere Nutzerin weist darauf hin, dass viele Menschen derzeit verzweifelt auf einen Impftermin warten würden. "Corona wird zwar gern benutzt, um sich auf großen Plakaten in Szene zu setzen - andererseits werden im Rathaus dann offenbar Witzchen über die berechtigten Sorgen der Bevölkerung gerissen." Wieder andere raten, sich zu entspannend - und die Verwaltung beim Wort zu nehmen: "Wenn Sputnik hier erlaubt ist können die Personen ja wirklich für uns testen!"


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