Bodenschutzkalkung in der Stadtforst - Waldwege meiden


In der Zeit vom 24. August bis voraussichtlich 11. September wird in der Stadtforst Goslar eine Waldkalkung per Hubschrauber durchgeführt. Symbolfoto: Anke Donner
In der Zeit vom 24. August bis voraussichtlich 11. September wird in der Stadtforst Goslar eine Waldkalkung per Hubschrauber durchgeführt. Symbolfoto: Anke Donner | Foto: Anke Donner



Goslar. In der Zeit vom 24. August bis voraussichtlich 11. September wird in der Stadtforst Goslar eine Waldkalkung per Hubschrauber durchgeführt. Betroffen ist das Gebiet zwischen der Oker im Osten und dem Dörpketal im Westen, von der Nordgrenze der Stadtforst bis zu einer Linie vom Eichenberg zum Dicken Kopf an der Südgrenze der Stadtforst.

Die Maßnahmen werden nicht an den Wochenenden erfolgen. Von der bebauten Ortslage wird ein Mindestabstand von 150 Metern eingehalten. Bachtäler und Sonderbiotope werden ausgespart. Der ausgebrachte Kalk ist für Mensch und Tier ungefährlich. Dennoch sollten die Waldwege im betroffenen Bereich im oben genannten Zeitraum gemieden werden, um Verschmutzungen der Kleidung zu vermeiden.

Die Waldkalkung ist eine Kompensationskalkung gegen den Eintrag von säurehaltigen Luftschadstoffen, um die dadurch ausgelösten Versauerungsprozesse möglichst aufzuhalten, die Vitalität des Waldes zu stärken und um Folgerisiken aus der Versauerung zu minimieren. Obwohl der Eintrag von Luftschadstoffen insgesamt deutlich abgenommen hat, klafft der Säureeintrag und das nachhaltige Puffervermögen der Waldböden im Harz immer noch weit auseinander. Auch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in Göttingen hält standortangepasste Bodenschutzkalkungen weiter für notwendig.

Die Maßnahme wird zu 90 Prozent vom Land Niedersachsen gefördert. Die Waldkalkung beginnt 2015 im östlichen Teil der Stadtforst und soll in den Folgejahren schrittweise die gesamte Stadtforst erfassen.


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