Defizit im ÖPNV - Landkreis will bis zu 2,65 Millionen Euro ausgleichen

Der Landkreis informierte im Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung und Tourismus.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Clausthal-Zellerfeld. In den Räumlichkeiten des kürzlich eröffneten Gründungszentrums in Clausthal-Zellerfeld tagte in der vergangenen Woche der Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung und Tourismus des Landkreis Goslar. Thematisiert wurde unter anderem der Öffentliche Nahverkehr im Landkreis. Über dessen Finanzierung im kommenden Jahr informierte Thomas Wiesenhütter, verantwortlich für Kreisentwicklung, die Ausschussmitglieder: Für 2023 wird ein Defizitausgleich von bis 2,65 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Darüber informiert der Landkreis in einer Pressemitteilung.



Ob und wie sich der neue Fahrplan des Unternehmens Harzbus, das aufgrund von Personalmangel einige Fahrten gestrichen hat, auf diese Summe auswirkt, könne man an dieser Stelle aber noch nicht sagen, so Thomas Wiesenhütter.

Begleitung durch Wirtschaftsprüfung


Für eine Prüfung, ob aufgrund nicht erfüllter Mindestleistungen sowie vor dem Hintergrund der Pandemie eine Reduzierung des Betrages möglich sei, gebe es darüber hinaus keinen gerechtfertigten Anlass. Dies hatte die CDU innerhalb der Sitzung angeregt. Um zu gewährleisten, dass der entrichtete Defizitausgleich legitim ist, werde der Prozess stetig durch eine Wirtschaftsprüfung begleitet, erklärte Wiesenhütter.


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