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Erster Schnee im Harz - Im Flachland fällt die erste Dezemberwoche ins Wasser



Erster Schnee im Harz - Im Flachland fällt die erste Dezemberwoche ins Wasser

Nass, kalt und windig wird die erste Dezemberwoche - selbst im Harz ist das Wintervergnügen nach einem eiskalten Wochenende schon am kommenden Dienstag wieder vorbei.

von Marvin König


Im Oberharz ist erster Schnee gefallen. (Archivbild)
Im Oberharz ist erster Schnee gefallen. (Archivbild) Foto: Marc Angerstein

Region. Schon im etwa 500 Meter hoch gelegenen Schulenberg im Harz rieselt am heutigen Freitag leise der Schnee - und bleibt sogar liegen. Für den Rest der Region sind die Zeichen aktuell uneindeutig. Die Temperaturen bewegen sich zu nah am Gefrierpunkt, um eine gesicherte Schneevorhersage zu treffen. Spätestens am kommenden Mittwoch ist der Spaß dann mit deutlichen Plusgraden und stürmischem Wind wieder vorbei. Eins ist aber sicher: Es wird nass.



Für Braunschweig schwanken die prognostizierten Neuschneemengen am Wochenende zwischen 0,1 und 0,3 Zentimetern. Leider sagt das nichts darüber aus, ob der Schnee auch liegen bleibt oder ob nur matschiger Schneeregen vom Himmel fällt - so oder so. Die Glatteisgefahr ist hoch. Auch im Flachland. Im Gespräch mit regionalHeute.de hat die Polizei in Goslar angekündigt, am Wochenende erste Kontrollen der ab jetzt auf jeden Fall notwendigen Winterbereifung vorzunehmen.

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Der Samstag wird wechselhaft


Ein Blick auf die Wetterkarte zeigt uns ein kaltes, nasses und wechselhaftes Wochenende. Die Nacht zum Samstag startet verbreitet mit Temperaturen zwischen 1 und 3 Grad. In Clausthal-Zellerfeld bewegen sich die Temperaturen nah am Gefrierpunkt. In Torfhaus bleiben sie - bis zum kommenden Dienstag - dauerhaft darunter. Dabei kann es vorwiegend südlich von Wolfenbüttel immer wieder zu vereinzelten Schnee- oder Schneeregenfällen kommen. In den Morgenstunden erfassen diese Niederschläge auch die nördlichen Städte und Kreise, also Gifhorn, Wolfsburg, Braunschweig und Peine.

Milder Samstag, eiskalter Sonntag



Am Samstag steigen die Temperaturen im Flachland jedoch auf bis zu fünf Grad. Bei durchgehender Bewölkung kann es immer wieder zu leichten Niederschlägen kommen. Im Harz muss bei Höchsttemperaturen von null Grad ganztägig mit leichtem Schneefall gerechnet werden. Eiskalt und nebelig wird es dann in der Nacht zum Sonntag. Bis ins Flachland erreichen die Temperaturen Werte zwischen 0 und -4 Grad. In Kombination mit dem Nebel, der einigen Wettermodellen zufolge regional bis Sonntagmittag anhalten kann, fühlen sich diese Temperaturen nicht nur extra kalt an, auch auf den Straßen sollte besonders vorsichtig gefahren werden.

Bis zu fünf Zentimeter Schnee bis Dienstag


Am Sonntag klettert das Thermometer auch nachmittags nur auf einen Maximalwert von 3 Grad. Auch am ersten Advent kann es immer wieder zu Niederschlägen kommen - sowohl als Schneeregen als auch nur Regen. Immerhin - im Nachmittagsbereich kommt im Flachland vereinzelt die Sonne durch. Im Harz hingegen muss am Sonntagnachmittag wieder mit leichtem Schneefall gerechnet werden, der den meisten Wettermodellen zufolge auch den ganzen Montag über anhält. Im Flachland wird der Montag stark bewölkt bei Temperaturen bis 2 Grad und vereinzelten Schnee- oder Schneeregenfällen in der ganzen Region.


Bis es am Dienstag auch in den höheren Lagen wieder wärmer wird, könnte in Städten wie Clausthal-Zellerfeld und Altenau eine Schneedecke von bis zu fünf Zentimetern zusammenkommen. In Torfhaus können es sogar bis zu neun Zentimeter werden.

Mild, windig und regnerisch


Steifer Wind und Dauerregen machen das Wetter dann ab dem kommenden Dienstag eher ungemütlich. Die Temperaturen steigen wieder - in Torfhaus auf bis zu 4 Grad, in Braunschweig sogar auf bis zu 8 Grad. Dabei können die Windböen am Dienstag und Mittwoch Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen, ehe die Temperaturen - bei weiterem Regen - in der Nacht zum Freitag wieder unter den Gefrierpunkt fallen - um am Sonntag darauf schon wieder auf 7 Grad zu steigen. Das Wetter zeigt sich in der ersten Dezemberwoche also nicht nur unentschlossen, sondern vorerst auch von seiner unschönsten Seite - nass, kalt, bewölkt und windig. Wie es weiter geht, muss sich zeigen. Experten gehen von einem Temperatursturz bis Weihnachten aus.


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