Feuer in Bad Harzburg - Bewohner aus verrauchter Wohnung gerettet

Ein Rauchmelder habe schlimmeres verhindert.

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Symbolbild | Foto: Rudolf Karliczek

Bad Harzburg. In der Herzog-Wilhelm-Straße hatte am Dienstagabend angebranntes Essen einen Entstehungsbrand im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgelöst. Eine Person musste durch die Feuerwehr aus der stark verrauchten Wohnung gerettet und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Schlimmeres verhindert habe ein Rauchmelder, wie die Feuerwehr Bad Harzburg in einer Pressemitteilung berichtet.


Das laute Piepen eines Rauchmelders aus einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses, ließ am Dienstagabend kurz vor 19 Uhr Nachbarn im mittleren Teil der Herzog-Wilhelm-Straße den Notruf wählen. Durch die Leitstelle wurde nach Alarm- und Ausrückeordnung zum „F07 BMA/ausgelöster Heimrauchmelder“ der 1. Lösch- und Hilfeleistungszug der Ortsfeuerwehr Bad Harzburg und ein ergänzendes Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Bündheim-Schlewecke alarmiert. Ebenfalls wurde ein Rettungswagen des Regelrettungsdienstes zur Einsatzstelle entsandt.

Auf Anfahrt wurde den Kräften vom Disponenten ergänzend berichtet, dass bereits Brandrauch im Treppenraum wahrzunehmen wäre, was auch durch den kurz darauf eingetroffenen Einsatzleiter bestätigt werden konnte. Nach erster Lageerkundung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch mindestens eine Person in der Wohnung befindet. Unverzüglich verschafften sich zwei Trupps unter Atemschutz gewaltsam Zutritt zur betroffenen Wohnung und suchten diese ab. Nach kurzer Zeit konnte eine Person aufgefunden, gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch der Brandherd war kurz darauf ausfindig gemacht – im Küchenbereich hatte angebranntes Essen einen Entstehungsbrand ausgelöst, Einrichtungsgegenstände hatten Feuer gefangen.

Der Bewohner wurde nach medizinischer Versorgung vom nachgeforderten Notarzt zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht, alle weiteren Hausbewohner konnten wieder in ihre Wohnungen.


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