Fortschritte beim Bau der Skaterbahn am Jugendzentrum

von Alec Pein


Fritz Weise und Bastian Poppki Skaten in der Innenstadt. Foto: Alec Pein
Fritz Weise und Bastian Poppki Skaten in der Innenstadt. Foto: Alec Pein | Foto: Alec Pein



Goslar. Anfang des Jahres Beschloss der Stadtrat einstimmig die Durchführung des von der Stadtjugendpflege gestellten Antrags zum Bau einer Skaterbahn auf dem Gelände des Jugendzentrums in der Heinrich-Pieper-Straße. Erste Fortschritte gibt der Stadtpressesprecher Christian Burgart auf Nachfrage von regionalGoslar.de bekannt.

Der Einladung des Oberbürgermeisters Oliver Junk zum offenen Dialog mit Jugendlichen im Januar letzten Jahres folgte eine Gruppe junger Sportler mit dem Anliegen, einen neuen Skatepark in Goslar zu schaffen. Darunter befanden sich die beiden Skater Bastian Poppki und Fritz Weise, die später den Entwurf für die Skaterbahn einholten und sich stark an der Planung des Projekts beteiligten. Mit Hilfe von Martin Sänger, Stadtjugendpfleger der Stadt Goslar, konnte das Konzept im Ausschuss für Bildung und Soziales überzeugen.

Mitte September sei der Auftrag freigegeben worden, daraufhin habe die Ausführende Firma "Populär - Handcrafted Skateparks" acht Wochen für die Herstellung der entsprechenden Bauteile veranschlagt. Nun befänden sie sich seit fünf Wochen im Bau und würden voraussichtlich in drei Wochen geliefert. Allerdings sei die zu bebauende Freifläche noch nicht für das Bauvorhaben vorbereitet worden.

Langfristige Investition


Anders als bisherige Skateanlagen im Umkreis, soll der neue Park aus Beton bestehen. So wäre, laut Fritz Weise und Bastian Poppki, eine lange Haltbarkeit der Anlage gewährleistet. Auf anderen Plätzen seien die Rampen in einer Form beschädigt worden, die eine unfallfreie Nutzung aufgrund von verbogenen Auffahrblechen unmöglich mache. Durch eine feste Installation von Betonrampen, werde Unfällen, Vandalismus und Witterungsschäden vorgebeugt. Für das Vorhaben holten die Beiden einen Kostenvoranschlag von 75.000 Euro ein. In der Jugendsprechstunde am 15. Januar 2014 stellte Oberbürgermeister Oliver Junk eine Förderung des Projekts in Höhe von 50.000 Euro in Aussicht. Nun setze sich laut Sascha Feier von der Stadt Goslar die Investition aus den übrigen Haushaltsresten der Maßnahme "IGS Oker" mit 22.000 Euro und der Maßnahme "Neubau Skaterbahn" mit 53.000 Euro zusammen. Die Anlage soll außerdem auch Sportler aus der Region nach Goslar locken: Sogar aus Braunschweig würde man kommen, um mal einen anderen Park auszuprobieren, so Bastian Poppki während des Sachstandsberichts im Januar.


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