Goslar. Nach der Enthüllung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass drei Zinkhütten in Harlingerode und Oker die Grenzwerte für die hochgiftigen Chlorverbindungen Dioxin und Furan überschritten haben, reagiert jetzt das Niedersächsische Umweltministerium auf die Sorgen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. In einer Pressemitteilung lädt das Ministerium alle Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein.
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat in seinem Internetauftritt Informationen zu der Dioxin- und Furanproblematik in Oker und Harlingerode veröffentlicht. Die Papiere sollen als Grundlage für die Dialog- Veranstaltung mit Bürgerinnen und Bürgern in Oker und Harlingerode am morgigen Donnerstag dienen.
Mehr Transparenz gefordert
Die Bürger-Informationsveranstaltung soll ein gemeinsames Grundwissen über die vorangegangenen Emissionsüberschreitungen in Oker und Harlingerode herstellen und nehme die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger auf. Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies hatte sich bereits im Februar 2019 für mehr Offenheit im Umgang mit Emissionsdaten, die seitens der metallverarbeitenden Betriebe vor Ort entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen erhoben werden, ausgesprochen.

