Kaum Bedarf an Nutzung von Schulsporthallen in den Ferien

Die Verwaltung signalisierte Entgegenkommen für die Öffnung von Sporthallen in den Schulferien. Doch es muss klare Regeln geben.

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Symbolbild Foto: Pixabay

Goslar. Recht umfangreich diskutierte der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Goslar am Mittwoch über die Nutzung von Schulsporthallen durch Sportvereine während der Ferien. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte diesen Antrag Ende Juni mit Blick auf die Sommerferien als Dringlichkeitsantrag eingebracht. Gestern wurde nun erneut über diese Forderung gesprochen. Darüber berichtet der Landkreis in einer Pressemitteilung.


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Die Verwaltung hatte bereits vor den Sommerferien bei den Vereinen nachgefragt, ob hinsichtlich der Hallennutzung überhaupt ein Bedarf bestünde. Laut Christian Friedrich, Leiter des Fachdienstes Schulorganisation, war die Rückmeldequote relativ überschaubar. Lediglich Handballvereine wollten die letzten zwei Wochen der großen Ferien für die Saisonvorbereitung nutzen.

Klare Verabredungen und Regelungen


Der Antrag der CDU wurde letztendlich mehrheitlich abgelehnt, wenngleich die Verwaltung Entgegenkommen für die Öffnung von Sporthallen in den Schulferien signalisierte. Dazu bedürfe es aber klarer Verabredungen und Regelungen mit den für die Hallenbelegung zuständigen Kommunen und den Sportvereinen. Die Instandhaltung und Reinigung der Hallen habe beispielsweise immer Vorrang vor einer sportlichen Nutzung in den Ferien machte die Verwaltung schon in ihrer schriftlichen Stellungnahme deutlich.

Runder Tisch gebildet


Schulorganisator Friedrich verwies in diesem Zusammenhang auf die Bildung eines „Runden Tisches Sport“ an dem sowohl Kommunen als auch die Sportvereine zusammenkommen. Der Kreissportbund Goslar als Dachorganisation soll nach Wunsch der Politik ebenfalls eng eingebunden werden, um bedarfsgerechte Lösungen zu erarbeiten.


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