Marc Rogoß bleibt Bezirksschornsteinfeger


Dr. Oliver Junk (von links) überreicht Marc Rogoß seine Bestallungsurkunde. Es gratulieren Lars Benedix und Erster Stadtrat Burkhard Siebert. Foto: Stadt Goslar
Dr. Oliver Junk (von links) überreicht Marc Rogoß seine Bestallungsurkunde. Es gratulieren Lars Benedix und Erster Stadtrat Burkhard Siebert. Foto: Stadt Goslar

Goslar. Marc Rogoß wird für w eitere sieben Jahre, vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2024, zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk Nr. 10404 bestellt. Er umfasst die Bereiche Vienenburg (sogenannte Kernstadt), Lengde, Lochtum, Beuchte und Wehre.


Am Mittwoch überreichte Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk die sogenannte Bestallungsurkunde. Lars Benedix, Kreisobmann des Landkreises Goslar, überbrachte als Mitglied des erweiterten Vorstands die Grüße der Schornsteinfegerinnung Brauschweig. Warum er Schornsteinfeger geworden sei? „Ich wollte es von Anfang an werden“, erklärt Rogoß, der aus einer Beamtenfamilie stammt. Die Tätigkeiten seien vielfältig – ob kehren, messen, Feuerstättenschau oder Bauabnahmen. „Es gibt von jedem etwas.“

Marc Rogoß war bereits zuvor für denselben Bereich bestellt. Die Stadt Goslar hat sechs Kehrbezirke, die jeweils für sieben Jahre ausgeschrieben werden. Zuvor war die Bezirksregierung die zuständige Behörde, weshalb der Kehrbezirk 10404 auch die Orte Beuchte und Wehre einschließt, die nicht zum Goslarer Stadtgebiet gehören. Die anderen fünf Bezirksschornsteinfeger hat die Stadt im November 2014 zum 1. Januar 2015 bestellt. Hier erfolgt die nächste Bestellung also erst wieder zum Jahr 2022. Die Bestellung gilt ausschließlich für die hoheitlichen Tätigkeiten, also Feuerstättenschau und Bauabnahmen. Für die weiteren Aufgaben können sich Hausbesitzer frei für einen Schornsteinfeger entscheiden.

„Der Wettbewerb hat dem Handwerk gutgetan“, sagt Lars Benedix, der seinen Kollegen Marc Rogoß schon lange kennt, war Rogoß doch kurzzeitig sein Lehrling. „Wir hatten viel Spaß zusammen.“

Eine Frage brennt Erstem Stadtrat Burkhard Siebert nach der Gratulation noch unter den Nägeln: „An Ihrer Arbeitsjacke ist jeweils ein Knopf offen. Wozu?“ Die Antwort folgt unisono mit der dazugehörigen Handbewegung: Damit man hineinfassen kann und so schnell an seine Arbeitsbücher kommt.


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