Mutmaßlicher Brandstifter aus Clausthal-Zellerfeld steht vor Gericht

Dem 47-Jährigen droht möglicherweise Sicherungsverwahrung.

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Symbolbild | Foto: Alexander Panknin

Braunschweig. Am morgigen Dienstag beginnt vor dem Braunschweiger Landgericht der Prozess gegen einen 47-Jährigen, der im September letzten Jahres in Clausthal-Zellerfeld ein Haus angezündet haben soll. Der Tatvorwurf lautet schwere Brandstiftung, wie das Landgericht in einer Pressevorschau berichtet.



Der Angeklagte, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, soll sich am Abend des 3. September zu einem Grundstück in der Straße Dorotheer Zechenhaus begeben haben, auf dem sich ein leerstehendes altes Zechenhaus befindet, an welches eine Garage unmittelbar anschließt. Oberhalb der Garage sollen sich Wohnräumlichkeiten befinden.

Angeklagter wurde observiert


Der Angeklagte habe einen Maschendrahtzaun überstiegen und Teile der Holzfassade entfernt. Anschließend habe er dort Grillanzünder angebracht und entzündet. Das Feuer habe auf die Holzleiste der Fassade sowie die darunterliegende Holzkonstruktion übergegriffen, welche jeweils selbst gebrannt hätten. Offenbar wurde der Angeklagte zu diesem Zeitpunkt observiert. Ein anwesender Polizist konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern.

Sicherungsverwahrung ist ein Thema


Die Kammer hat darauf hingewiesen, dass die Anordnung der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung oder deren Vorbehalt in Betracht kommen könnte. Fortsetzungstermine sind für den 23. Februar sowie den 9. und 18. März angesetzt.

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