Neue Chance für Förderung des Radweges Deutsche Einheit

Damit soll der rund 53 Kilometer lange Radweg zwischen Seesen und Eckertal umfangreich saniert werden.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Goslar. Am gestrigen Dienstagnachmittag tagte der Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung und Tourismus des Landkreises Goslar. Auf der Tagesordnung der Sitzung, die gut eine Dreiviertelstunde dauerte, stand unter anderem ein geplanter Förderantrag für die Verbesserung des Radweges Deutsche Einheit zwischen Seesen und Eckertal - ein Projekt, das der Landkreis Goslar bereits in der Vergangenheit mit Hilfe von Fördermitteln umsetzen wollte. Dies teilte der Landkreis mit.



Tim Schwarzenberger, beim Landkreis Goslar zuständig für Regionalplanung und Kreisentwicklung, rief den Ausschussmitgliedern die damalige Situation in Erinnerung: 2021 hatte die Kreisverwaltung einen Förderantrag beim einstigen Bundesamt für Güterverkehr für die Verbesserung des Radweges eingereicht, der allerdings aufgrund der ausgesprochen hohen Resonanz auf das Förderprogramm und eine daher vorgenommene Priorisierung der Projekte abgelehnt werden musste.

Neue Chance


Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat dieses Programm im Mai 2023 erneut aufleben lassen und einen weiteren Förderaufruf gestartet, sodass sich auch eine neue Chance für den Radweg Deutsche Einheit ergibt, erklärte Schwarzenberger.

Das Projekt sieht vor, den rund 53 Kilometer langen Radweg umfangreich mittels baulicher Maßnahmen zu sanieren und die Strecke darüber hinaus kreis-, landes- und bundesweit bekannter zu machen.

Die Kosten für das Projekt werden auf maximal 1,28 Millionen Euro geschätzt. Das Programm sieht einen Regelfördersatz von 75 Prozent vor, sodass der Eigenanteil des Landkreises Goslar bei 320.000 Euro liegt. Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder, den aktualisierten Förderantrag einzureichen, um so die neue Gelegenheit für die Aufbereitung des Radweges zu nutzen.