SPD fordert Fortschreibung Sportstättenbedarfsplan


Hier soll, wenn es nach der SPD geht, ein Kunstrasenplatz geben. Foto: SPD
Hier soll, wenn es nach der SPD geht, ein Kunstrasenplatz geben. Foto: SPD

Goslar. Die SPD-Ratsfraktion Goslar fordert nach eigenen Angaben die Fortführung des Sportstättenbedarfsplans und will in diesem Zuge die Überprüfung der Erstellung eines Kunstrasenplatzes im Radaustadion Vienenburg veranlassen.


Antragssteller Martin Mahnkopf und Eckhard Wagner, beide auch Finanzausschussmitglieder, fordern für den Investitionsbereich Sport mehr Planungssicherheit in den nächsten Jahren. Bereits im Jahr 2014 hat der Rat eine Prioritätenliste beschlossen. Dazu gehören der bereits abgeschlossene Bau eines Kunstrasenspielfeldes im Osterfeld und der Neubau eines Funktionsgebäudes mit Umkleide- und Sanitärbereich, der in 2019 realisiert werden soll. Hinzu kommen die Planungen zu dem Neubau Mehrzweckhalle Hahndorf und Sanierung Mehrzweckhalle Oker sowie die Erneuerung des Kunstrasenspielfeldes Sportanlage Adenberg.

Apropos Kunstrasen: Mahnkopf und Wagner zeigen auf, dass es auch in Vienenburg einen nachzuweisenden Bedarf gibt. Denn neben der 1. Herren-Mannschaft trainieren Wochentags die Senioren und viele Jugendmannschaften der JSG Harly, eine Spielgemeinschaft aus nahezu allen ehemaligen Ortschaften Vienenburgs. Teilweise ist der Rasenplatz mehrfach belegt, am Wochenende werden die Punktspiele ausgetragen. Der Vorteil des Kunstrasenplatzes liegt nach Mahnkopfs Meinung auf der Hand: Ganzjährig zu bespielen, weniger Trainingsausfall, geringerer Pflegeaufwand, auch Trainingsmöglichkeiten im Winterhalbjahr für andere Vereine wären möglich. Weiterhin könnten die Spielausfälle am Wochenende deutlich reduziert werden. Weitere Mannschaften der Ortschaften würden einen Kunstrasenplatz bei schlechter Witterung ebenfalls nutzen, so die Prognose.

„Das Thema Kunstrasenplatz in Vienenburg ist nicht neu, immer wieder haben wir auf den Fußballplatz den Wunsch entgegengenommen. Nun soll es im Sinne einer ganzheitlichen Planung mit allen Vereinen auf den Weg gebracht werden“, so Ortsvorsteher Mahnkopf. Um die genauen Kosten für die Folgejahre zu planen, sollen lt. Wagner auch alle Flutlichtanlagen auf elektrische Sicherheit, Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit überprüft werden. „Uns ist der Bereich Sport sehr wichtig“, so die beiden Antragssteller weiter:“ deshalb brauchen wir nun endlich einen Bedarfsplan, der vor allen mit den jeweiligen Sportstätten inhaltlich abgestimmt werden muss“.


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