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Tödlicher Unfall vor den Augen des Vaters: Motorradfahrer wurde unter LKW begraben

Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei hat am heutigen Samstag über den Tod des Mannes berichtet.

von Julia Fricke


Bei dem Unfall kippte der LKW auf die Seite. Foto: aktuell24(DC)

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01.08.2020

Bad Harzburg. Am Freitagnachmittag kam es gegen 15 Uhr zu einem schweren Unfall auf der B4 zwischen Bad Harzburg und Torfhaus. Hier ist ein LKW mit einer Gruppe Motorradfahrer zusammengekommen. Nach Informationen von regionalHeute.de ist der LKW dabei auf die Seite gekippt und begrub einen 33-jährigen Motorradfahrer aus Schweden unter sich.


Der Vater des jungen Motorradfahrers sei dabei ebenfalls in der Gruppe der Biker gewesen. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, sei derzeit nicht bekannt. Die B4 ist zurzeit komplett gesperrt.

Aktualisiert:



Die Polizei hat in einer Pressemitteilung am heutigen Samstag die Details zu dem Unfall berichtet.

Am Freitagnachmittag gegen 15:05 Uhr fuhr der 35-jährige Fahrer einer Cremlinger Spedition mit seinem Kfz-Transporter, bestehend aus der Zugmaschine Daimler-Chrsysler 1841 L mit WF-Kennzeichen und dem mit Neufahrzeugen beladenen Sattelauflieger Kaessbohrer mit WF-Kennzeichen, auf der B 4 von Torfhaus in Fahrtrichtung Bad Harzburg.

Aus unbekannter Ursache geriet er dabei unterhalb der Marienteichbaude mit dem Gespann ins Schleudern und kippte mit diesem schließlich auf die rechte Seite.

LKW erfasst Motorradfahrer


Dabei erfasste er einen auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen 33-jährigen Motorradfahrer aus Schweden, der unter dem Anhänger begraben wurde und tödliche Verletzungen erlitt.

Besonders tragisch ist die Tatsache, dass dessen ihn begleitender ebenfalls motorradfahrender 64-jähriger Vater, der sich in diesem Bereich auf einer Urlaubstour gemeinsam mit seinem Sohn befand und bereits ein kurzes Stück vorgefahren war, den Vorfall mit ansehen musste.

Er wurde in der Folge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams (KIT) des Landkreises Goslar, der Fahrer des Lkw-Gespanns durch Firmenangehörige betreut.

LKW wurde sichergestellt


Die Zugmaschine und der Sattelauflieger wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig - und wie in solchen Fällen üblich - zwecks technischer Untersuchung zunächst sichergestellt, zudem ein Unfallgutachter zur Unfallstelle entsandt.

Die Ermittlungen, an denen sich unter anderem auch der Verkehrsunfalldienst Hannover und die Besatzung eines Hubschraubers der Polizei Niedersachsen beteiligten, dauern derzeit noch an, alle Beteiligten stehen noch unter Schock.

Schadenssumme noch nicht bekannt


Weitergehende Angaben, insbesondere zur konkreten Unfallursache und Höhe der Schadenssumme, sind daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die B 4 wurde im Rahmen der komplexen Unfallaufnahme und der umfangreichen Bergungs- und Strassenreinigungsarbeiten für zirka elf Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.


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