Warnstreik bei Harzenergie GmbH - Tarifkonflikt eskaliert


Symbolfoto: Robert Braumann
Symbolfoto: Robert Braumann | Foto: regionalHeute.de

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Goslar. Die Tarifverhandlungen für die Thüga-Tarifgemeinschaft, der die Unternehmen der Harzenergie angehören, sind nach vier Verhandlungsrunden festgefahren. ver.di ruft deshalb unter anderem die Beschäftigten der Harzenergie GmbH für Mittwoch, den 24. Januar 2018, zu einem ganztägigen Warnstreik auf.


„Das werden leider auch die Kunden zu spüren bekommen“, kündigte Verhandlungsführer Martin Marcinek von ver.di an. In der Thüga sind mehrere Energieversorgungsunternehmen aus Bayern, dem Harz und Wilhelmshaven zusammengeschlossen.

ver.di fordert 5 Prozent mehr Vergütung für die Beschäftigten und die Auszubildenden rückwirkend zum September 2017 bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Verhandlungen hatten bereits am 19.September 2017 begonnen.

Die Arbeitgeber haben bisher für 2017 nur eine Einmalzahlung von 300 Euro angeboten, die aber nicht für Auszubildende gelten soll. In 2018 und 2019 wollen sie die Vergütung in zwei Stufen um 2 Prozent und 1,8 Prozent erhöhen.

„Die bisherigen Angebote der Arbeitgeber haben die Beschäftigten massiv verärgert und enttäuscht“, berichtete Marcinek.

„Das Verhalten der Arbeitgeber zeugt nicht von Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Besonders, dass die Azubis für 2017 nichts bekommen sollen, fuchst viele“, so Dieter Hoffmann vom ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen, der für Harzenergie zuständig ist.

Streikkundgebung mit Streikenden der Fa. Harzenergie aus den verschiedenen Standorten: 24.Januar 2018, ab 9 Uhr, Goslar, Hildesheimerstraße 52