Wildschwein-Plage: So will Clausthal-Zellerfeld dagegen vorgehen

Auch in der Bergstadt im Harz werden Wildschweine immer häufiger in gefährlicher Nähe zum Menschen gesichtet. Die Stadt hat nun eine neue Initiative gestartet.

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Symbolbild. | Foto: pixabay

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Clausthal-Zellerfeld. Wildschweine sorgen im Harz immer wieder für Probleme. Auch in Clausthal-Zellerfeld werden die Tiere zunehmend in Siedlungsgebieten gesichtet. In Altenau wurden bereits zahlreiche Vorfälle und teilweise erhebliche Sachschäden bekannt, wie die Stadt berichtet. Die Tiere seien sowohl tagsüber als auch nachts in der Nähe von Menschen und Wohngebieten angetroffen worden. Nun hat die Stadtverwaltung ein Meldeportal eingerichtet.



Bürger können ab sofort online gesichtete Wildschweine und durch sie verursachte Schäden bei der Stadt melden. Die Meldung helfe der Stadtverwaltung, Sichtungen und Vorfälle räumlich sowie zeitlich zu erfassen und die weitere Entwicklung zu beurteilen, wie es auf dem Meldeportal heißt.

Das soll gemeldet werden


Die Stadtverwaltung bittet darum, insbesondere Sichtungen von Wildschweinen im bebauten Siedlungsbereich sowie auf Straßen, Wegen, Spielplätzen oder öffentlichen Grünflächen zu melden – auch wiederholte Sichtungen an derselben Stelle sollen gemeldet werden. Von Interesse seien auch aggressives oder auffälliges Verhalten, Bachen mit Frischlingen und Tiere, die keine oder nur wenig Scheu vor Menschen zeigen. Auch Begegnungen im Wald können gemeldet werden, insbesondere wenn die Tiere sich auffällig verhalten oder Menschen gefährdet wurden. Ebenfalls interessiert ist die Stadt an Fällen von aufgewühlten Grundstücken, Grünflächen oder Wegen sowie beschädigten Zäunen, Müllbehältern oder sonstigen Gegenständen. Auch mögliche Futterstellen oder frei zugängliche Abfälle können gemeldet werden.

Melder sollten sich nicht in Gefahr bringen


Für eine möglichst genaue Auswertung bittet die Verwaltung darum, bei einer Meldung Datum und Uhrzeit, den genauen Sichtungsort, den Ortsteil sowie die nächstgelegene Straße, Hausnummer oder einen markanten Bezugspunkt anzugeben. Ebenfalls hilfreich für die Auswertung seien Angaben über Anzahl der Tiere, die Art der Gruppe (zum Beispiel Einzeltier, Rotte oder Bache mit Frischlingen), die Bewegungsrichtung der Tiere, auffälliges Verhalten und entstandene Schäden. Fotos des Sichtungsortes oder der entstandenen Schäden können freiwillig beigefügt werden. Die Melder sollten sich jedoch keinesfalls für ein Foto in Gefahr bringen und sich den Tieren nicht nähern.

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