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Große Hilfe: Rampen für die Worthschule

von Alec Pein


Das Treffen der Worthschüler mit den Senioren des benachbarten Pflegeheims konnte am Mittwoch bereits mit schuleigenen Rampen stattfinden. Foto: Rampen für Goslar e.V.
Das Treffen der Worthschüler mit den Senioren des benachbarten Pflegeheims konnte am Mittwoch bereits mit schuleigenen Rampen stattfinden. Foto: Rampen für Goslar e.V. Foto: Rampen für Goslar e.V.

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15.09.2016

Goslar. Mit einem Schreiben an den Verein Rampen für Goslar e.V. hatte es begonnen, am Mittwoch trug die Kontaktaufnahme Früchte. Es ging um die regelmäßigen Treffen von Bewohnern des AWO-Pflegeheims in der Krugwiese, mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Worthschule.



Klassenlehrerin der 2a, Britta Busse, rief die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Pflegeheim ins Leben. Seitdem treffen sich ihre Schüler mit den Damen und Herren, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Projekt taufte sie "Geschichten aus dem Koffer" (regionalHeute.de berichtete). Damit die alten und jungen Herrschaften ins Gespräch kommen, steht ein großer, alter Überseekoffer bei jedem Treffen in der Mitte des Klassenraumes. Dieser ist gefüllt mit alten Gegenständen, deren Nutzen sich meist jeglicher Kenntnis der Kinder entzieht. Die Senioren klären dann auf. Am Mittwoch war zum Beispiel "Schule - früher und heute" das Thema. Anschließend führt immer ein gemeinsamer Spaziergang zum Tiergehege der Schule.

Problem gelöst



Das große Problem an diesem Projekt: Es fehlte der Schule bisher an Möglichkeiten, jene auf Rollstühle angewiesene Besucher über die Treppenaufgänge in das Innere der Schule zu befördern. Rampen mussten bisher mit erhöhtem Aufwand vom Pflegeheim mitgebracht werden, sofern diese überhaupt verfügbar waren. Oft sei es vorgekommen, so Britta Busse, das die älteren Herrschaften auf einen Besuch verzichten mussten, weil sie nicht in das Gebäude befördert werden konnten. Busse hat den Verein Rampen für Goslar e.V. um Hilfe gebeten. Dieser sorgte dafür, dass die Treffen künftig problemlos stattfinden können und nahm dafür Kontakt zum Partnerverein "Inklusion muss laut sein" auf. Am Mittwoch konnte Peter König (Rampen für Goslar e.V.) dann die von "Inklusion muss laut sein" gespendeten Rampen überbringen. König dankt Ron Paustian (Inklusion muss laut sein) für seinen Einsatz. Britta Busse freut sich, dass die Schule nun über eigene Rampen verfügt. Einsatzmöglichkeiten werde es auch neben den Treffen mit den Senioren in Zukunft auch bei Schulfeiern und anderen Veranstaltungen viele geben.

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