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"Heizen muss unbezahlbar werden!": Reaktionen auf den Heizkosten-Horror in der Region



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"Heizen muss unbezahlbar werden!": Reaktionen auf den Heizkosten-Horror

Während sich einige unserer Leser pessimistisch zeigen, reagieren andere mit Ironie.

von Martin Laumeyer


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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Region. BS Energy sorgte Ende September mit einer satten Preiserhöhung bei der Fernwärme für Unmut in den sozialen Medien. In der Folge hatten wir andere Grundversorger der Region konkret nach Preiserhöhungen befragt(regionalHeute.de berichtete). Doch wie reagieren unsere Leser auf den "Heizkosten-Horror"? Wir haben ein paar Statements aus den Sozialen Medien zusammengefasst.



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Dass manch ein Grundversorger noch keine konkrete Aussage treffen kann, liege laut einem Facebook-Nutzer daran, "dass keiner weiß, wo die Reise hingeht.
 Es ist auch von viel mehr Sachen abhängig als nur dem Markt oder Putin oder der CO₂-Steuer.
 Auch die Wahlen haben wenig damit zu tun, weil die neu Gewählten noch gar nicht in Amt und Würden sind.
 Man schaue auf den gesamten Rohstoffmarkt und dann sieht man zwar klarer aber schlauer ist trotzdem keiner".
 Ferner würden laut diesem Leser auch die Lebensmittelpreise "ins Unendliche steigen", sowie es beim Stahl heute bereits geschehe. "
Der gesamte Rohstoff ist eben so teuer wie nie und da wird auch die neue Regierung uns nicht vor bewahren können.
 Hier sitzen ganz andere Kaliber am Hebel", so der Leser weiter. Welche "Kaliber" er damit meint, spezifiziert er jedoch nicht.







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Ein anderer Nutzer verweist auf Rentner, Menschen mit Behinderungen sowie Kranke und hält fest, dass alle Lohnerhöhungen bekommen hätten, außer den genannten Gruppen. Daraus schließt er: "Immer mehr können sich nicht mal Strom leisten. Aber interessiert ja keinen bis er selbst in der Position steht". "Eins ist sicher. Es wird alles sehr viel teurer werden", schreibt ein weiterer Nutzer. Für einen anderen Leser sind der Ausstieg aus Atom und Kohle sowie die erneuerbaren Energien Schuld an den hohen Kosten, "denn diese erneuerbaren Energien werden uns alle teuer bezahlt auf die Füße fallen". Eine Leserin äußert sich noch pessimistischer: "
Irgendwie muss man uns doch kaputt kriegen." Worauf ein anderer Leser selbstsicher antwortet: "niemals
".

"Heizen muss unbezahlbar werden!"


"Ich habe zum Glück noch einen alten 2.500 Watt Ölradiator. Wenn ich den ganzen Winter damit heize, bekomme ich Strom für den günstigen Industrietarif.
 Oder ich nehme dafür einen alten Deutz Dieselgenerator. Der läuft auch mit Altöl", so schmiedet ein Leser seinen ironischen Alternativplan.



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"CO₂-Steuer: endlich hat sie einen Sinn", so ironisch kommentiert ein anderer Leser. Auch ein anderer Nutzer macht die Klimaschutzmaßnahmen für die Steigerung der Preise verantwortlich und bedient sich der Rhetorik von Klimaschützern: "
Richtig und wichtig! Heizen muss unbezahlbar werden! Nur so ist das Klima zu retten".

Abschließend hält ein Leser fest, dass sich "80 Prozent der Wähler gerade für diejenigen entschieden haben, welche die Verteuerung von Gas, Benzin, Diesel und Heizöl durch Einführung der CO₂-Steuer, inklusive der nächsten Erhöhung zum 1. Januar 2022, beschlossen haben, ebenso wie den 50 Prozent Steueranteil für Strom".


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