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Helmstedt: Drogendealer muss siebeneinhalb Jahre in Haft

von Bernd Dukiewitz


Ein Drogendealer bekam nun siebeneinhalb Jahre Urlaub auf Staatskosten. Symbolfoto: Pixabay
Ein Drogendealer bekam nun siebeneinhalb Jahre Urlaub auf Staatskosten. Symbolfoto: Pixabay Foto: Pixabay

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28.02.2017

Braunschweig/Helmstedt. Ein 41-jähriger Drogendealer aus Helmstedt muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Das entschied nun das Landgericht Braunschweig. Zudem muss sich der Mann in den Entzug begeben.


Die "Helmstedter Nachrichten" berichtet, dass der alkohol- und drogenkranke Albaner zuerst 21 Monate in den Vollzug muss, bevor der Drogenentzug beginnen kann. Da der Mann bereits acht Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, vermindert sich seine Strafe um diese Zeit.

Der zuständige Richter hatte auf ein Geständnis des Mannes gehofft; dieses kam jedoch nur teilweise. Das Gericht sieht in dem Mann den Kopf eines Drogendealerringes. Der Angeklagte hatte eingeräumt, Ende März 2016 in einem Büro für Sportwetten in Helmstedt rund 900 Gramm Marihuana zu einem Preis von 4500 Euro „an einen Dritten“ verkauft zu haben mit einen Gewinn von 3500 Euro. Zudem soll er eine Wohnung in Helmstedt zur Aufbewahrung für mehr als 30 Kilogramm Marihuana-Gemisch genutzt haben.

Letztlich wurde die Bande Mitte Juli 2016 bei einer Polizeikontrolle in Höhe der Autobahn-Anschlussstelle Helmstedt-Zentrum festgenommen. Bei der Festnahme wurden zwei Fahrer mit 1120 Gramm Kokain erwischt, dass sie auf Anweisung des Angeklagten erworben haben sollen.


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