Jugendgruppenleiter engagieren sich für die Jugendfeuerwehr


Von links (hinten): Jonas Rosemeyer, Sebastian Nabereit (Jugendfeuerwehrwart), Matthias Weiß (Stellv. Jugendfeuerwehrwart), Adrian Nabereit (Stellv. Jugendfeuerwehrwart)
Von links (vorne): Carolin Rosemeyer, Marlene Nabereit, Tom Müller, Marc Müller. Foto: Feuerwehr
Von links (hinten): Jonas Rosemeyer, Sebastian Nabereit (Jugendfeuerwehrwart), Matthias Weiß (Stellv. Jugendfeuerwehrwart), Adrian Nabereit (Stellv. Jugendfeuerwehrwart) Von links (vorne): Carolin Rosemeyer, Marlene Nabereit, Tom Müller, Marc Müller. Foto: Feuerwehr

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Flechtorf. Mit fast 40 Jugendlichen zählt die Jugendfeuerwehr Flechtorf zu den Größten des Landkreises Helmstedt. Doch wer steckt hinter der Organisation, um eine so riesige Jugendfeuerwehr am Laufen zu halten? Die Antwort ist eine Vielzahl an sehr engagierten Betreuern, welche die Qualifikation des Jugendgruppenleiters besitzen.


Die Betreuer verbringen nicht nur ihre Freizeit bei Diensten der Einsatzabteilung, sondern unterstützen zusätzlich in der Jugendabteilung bei Ausbildungsdiensten in der Feuerwehrtechnik und Diensten der allgemeinen Jugendarbeit wie zum Beispiel Schwimmen.

„Gerade in der Wettkampfzeit kommt es mehrere Male vor, dass ich drei Mal in der Woche bei der Jugendfeuerwehr bin, um mit den Jugendlichen zu trainieren“, sagt ein Betreuer. Doch was steckt genau hinter dieser Jugendgruppenleiter-Qualifikation? Generell wird in Jugendfeuerwehren in Niedersachsen gefordert, dass der Jugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter ausgebildete Jugendgruppenleiter sind. Das bedeutet, sie haben an mindestens drei Wochenendseminaren á zwei Tage teilgenommen. Somit müssen sie mindestens 50 Zeitstunden die Schulbank gedrückt haben, um die Qualifikation zu erwerben. „Die Inhalte gehen von Rechtsgrundlagen wie das Jugendschutzgesetz bis hin zu Aufgaben in der Jugendarbeit“, sagt Jugendfeuerwehrwart Sebastian Nabereit.

Doch in der Flechtorfer Jugendfeuerwehr gehen die engagierten Feuerwehrleute einen Schritt weiter. Hier sind nicht nur die Führungskräfte ausgebildete Jugendgruppenleiter, sondern ohne Ausnahme alle Betreuer. „Das ist unser Qualitätsstempel in Flechtorf. Diese Ausbildung ist für jeden neuen Betreuer selbstverständlich. Die Eltern der Jugendlichen sollen Ihre Kinder in guten Händen wissen“, betont Sebastian Nabereit. Damit die sogenannte JuleiCa (Jugendgruppenleiter-Card) nicht abläuft, frischen die Betreuer jedes Jahr die Kenntnisse durch ein Wochenendseminar auf. „Ich bin stolz darauf, ein Betreuer-Team zu haben, das sich so für die Jugendlichen engagiert“, betont Sebastian Nabereit.