Bombenangriff auf Helmstedt jährt sich zum 75. Mal


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Symbolbild: Pixabay Foto: Pixabay

Helmstedt. 126 Menschen starben am 20. Februar 1944, einem Sonntag, beim Luftangriff der US-Streitkräfte auf Helmstedt infolge des Zweiten Weltkrieges. Auch 2019, 75 Jahre nach diesem Unglück, erinnert die Stadt Helmstedt mit einer Trauerbeflaggung an die Folgen von Krieg und Gewalt. Dies teilt die Stadt Helmstedt mit.


„Auch den nachfolgenden Generationen wollen wir die Geschichte unserer Stadt näherbringen. Es bleibt auch künftig wichtig, jungen Menschen die schrecklichen Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft aufzuzeigen“, so Bürgermeister Wittich Schobert.

Die Sehnsucht der Menschen nach Frieden oder zumindest nach einem friedvolleren Miteinander sei ungebrochen. Doch tagtäglich würden Menschen überall auf der Welt das Gegenteil erleben. Frieden sei kein bleibender Zustand, sondern müsse immer wieder neu erarbeitet werden. „Das Weltgeschehen zeigt uns, dass dies heute – vielleicht mehr denn je – von höchster Wichtigkeit ist“, führt Schobert aus.

Gedenktage, wie der heutige, würden das damalige Unglück wieder vor Augen führen, an die Folgen erinnern und Trauer nicht nur bei den Angehörigen der Betroffenen erzeugen. „Auch in Zukunft sind wir alle aufgefordert, uns unsere Verantwortung für ein Leben in Frieden immer wieder bewusst zu machen und gemeinsam eine sichere Zukunft zu gestalten“, erklärt Bürgermeister Schobert abschließend.


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