Brand in Mehrfamilienhaus: 14 Personen aus Wohnungen gerettet

Die Personen, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten, wurden durch die Stadt Helmstedt in Hotels untergebracht.

Das Treppenhaus war bereits verraucht.
Das Treppenhaus war bereits verraucht. Foto: Feuerwehr/A. Meißner

Helmstedt. Zu einem Brand in einem Treppenhaus in einem Mehrfamilienhaus kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Elzweg in Helmstedt. Die einige Bewohner des Hauses konnten sich nicht selbst retten, sodass die Feuerwehr eine Personenrettung einleiten musste. Dies berichtet die Feuerwehr.


Demnach hätten mehrere Personen an den Fenstern gestanden, sodass umgehend die Menschenrettung eingeleitet wurde. Die Bewohner, die sich nicht selber retten konnten, seien mit Hilfe von tragbaren Leitern aus ihren Wohnungen befreit worden. Parallel zur Menschenrettung wurden Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung im Gebäude eingesetzt. Einige Mieter hätten vorerst in ihren Wohnungen bleiben können, da diese Bereiche rauchfrei waren, sie seien aber später mit Fluchthauben von der Feuerwehr nach draußen begleitet worden. Eine Katze und ein Kaninchen hätten ebenfalls unbeschadet aus dem Gebäude gerettet werden können. Nachdem das Feuer mittels C-Rohren gelöscht werden konnte, wurde das Treppenhaus mittels Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. Insgesamt wurden 14 Personen aus dem Gebäude gerettet. Verletzte habe es dabei nicht gegeben.

Nachdem die Maßnahmen der Feuerwehr beendet waren, hätten die Mieter noch einmal kurz in ihre Wohnungen gekonnt, um noch persönliche Dinge zu holen. Zur Betreuung der Betroffenen sei von der Schnell-Einsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes ein Zelt aufgebaut worden. Die Mieter, die keine Unterkunft bei Verwandten oder Freunden gefunden haben, wären durch die Stadt Helmstedt in Hotels untergebracht worden.

Insgesamt waren zirka 70 Einsatzkräfte von den Wehren aus Helmstedt, Emmerstedt, Barmke, dem Rettungsdienst des Landkreises mit Notarzt und zwei Rettungswagen, dem Notarzt der Malteser aus Wendhausen, Rettungswagen der Malteser, sowie Einsatzkräfte des DRK und der Polizei vor Ort. Der Kreisbrandmeister, sowie der Stadtbrandmeister samt Stellvertreter machten sich ein Bild von der Lage vor Ort.

Die Einsatzstelle wurde der Polizei nach Abschluss aller Maßnahmen übergeben. Einsatzende konnte um 6:35 an die Einsatzleitstelle gemeldet werden.


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