Direkt neben Wohnhaus: Scheune gerät mitten in der Nacht in Brand

In Süpplingen geriet mitten in der Nacht eine Scheune in Brand. Die enge Bebauung wurde zur potenziellen Gefahr.

Die Scheune in Süpplingen geriet in Brand. Sie steht direkt neben einem Wohnhaus.
Die Scheune in Süpplingen geriet in Brand. Sie steht direkt neben einem Wohnhaus. Foto: Kreisfeuerwehr Helmstedt

Süpplingen. In der vergangenen Nacht auf den heutigen Samstag stand eine Scheune in Süpplingen in Vollbrand. Das berichtet die Kreisfeuerwehr Helmstedt in einer Pressemeldung. Demnach sei die direkt an ein Wohnhaus angrenzende Scheune aus bislang unbekannten Gründen in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten zogen sich nach Angaben der Feuerwehr bis in die Morgenstunden. Mittlerweile sei das Feuer aber gelöscht.


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Gegen 01:37 Uhr seien die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Bereich Nord-Elm durch die Einsatzleitstelle zu einem Feuer in Süpplingen alarmiert worden. In der Schulgasse sei eine Scheune in Brand geraten, die direkt an ein Wohnhaus grenze. Mitten im Ortskern. Der Einsatzleiter und stellvertretende Gemeindebrandmeister Tobias Hurlbeck bestätigte die Lage, die Scheune stand bereits in Vollbrand. Umgehend habe er die gesamten Wehren aus dem Bereich Nord-Elm nachalarmieren lassen, auch die Drehleiter aus Königslutter sei angefordert worden. Wichtigste Aufgabe neben der Brandbekämpfung sei gewesen, das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Unter schwerem Atemschutz seien die Brandschützer über die Nachbargebäude in die Scheune und das Wohnhaus vorgerückt.

Löschen bis in die Morgenstunden


Durch diesen Angriff von mehreren Seiten und mittels der Drehleiter konnte laut Feuerwehr aber weiterer Schaden verhindert werden. Insgesamt seien drei B-Strahlrohre sowie sechs weitere C-Strahlrohre im Einsatz gewesen. Zusätzlich war demnach der Schlauchwagen aus Königslutter vor Ort, um eine Wasserversorgung aus der nahegelegenen Schunter aufzubauen. Insgesamt seien rund 80 Einsatzkräfte an diesem Einsatz beteiligt gewesen. Neben den genannten Wehren waren auch ein Rettungswagen aus Königslutter sowie zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz.

Während der gesamten Löschmaßnahmen seien die Ortsdurchfahrt und die Breitestraße komplett für den Verkehr gesperrt gewesen. Nach bisherigen Informationen sei niemand verletzt worden. Wie es zu dem Feuer gekommen ist und wie hoch der Schaden ist, könne seitens der Feuerwehr nicht gesagt werden. Die Löscharbeiten zogen sich bis 9 Uhr hin.


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