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Einrichtung des Impfzentrums: Landkreis Helmstedt hat noch einiges zu tun

Bei der Beschaffung des nötigen Materials gab es einige Probleme. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei wird ein Sicherheitskonzept erstellt.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Pixabay

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14.12.2020

Helmstedt. Eine Arbeitsgruppe der Katastrophenschutzbehörde des Landkreises, inzwischen bestehend aus sechs Personen, kümmert sich zurzeit um die Planung und Errichtung des Impfzentrums. Das THW, die Kreisfeuerwehr und Mitarbeiter der Abteilung für Brand- und Katastrophenschutz sind derzeit mit der Errichtung des Impfzentrums beschäftigt. Das berichtet der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung.



Um das Impfzentrum bis zum 15. Dezember fertig zu stellen, sind allerdings noch diverse Arbeiten zu erledigen. Zu den Tätigkeiten vor Ort gehören unter anderem Materialtransport, Aufbau von Lagercontainern, Herrichten einer Notstromeinspeisung, Verlegen von Fußböden aus OSD-Platten und Vinylböden, Installation einer Videoüberwachung, Aufbau einer Netzwerkstruktur, Einbau einer Sicherheits-Schließanlage, Errichten einer Schranke auf der Zufahrt zum Objekt, Einrichten von Büros, Wartebereichen, Arztzimmer, Anmeldebereich, Impfräume, Sanitätsbereiche, Lager, Sozialräume für Personal, diverse Beschriftungen, Beschilderungen sowie Flucht- und Rettungspläne und noch einiges mehr. Das Personal ist täglich viele Stunden vor Ort im Einsatz.

Sicherheitskonzept und Hygieneplanung



In enger Zusammenarbeit mit der Polizei wird ein Sicherheitskonzept erstellt. Ein Betriebskonzept inklusive Hygieneplanung ist in Erstellung, ebenso wie ein Feuerwehrplan.

Das benötigte Material, sowie Möbel und Ausstattungen werden teilweise von Anbietern des freien Marktes erworben und angeliefert beziehungsweise teilweise mit Logistik-Fahrzeugen des THW und der Feuerwehr abgeholt. Da derzeit im ganzen Bundesgebiet die kommunalen Behörden solche Impfzentren einrichten, war es bei Teilen des benötigten Materials und der Ausstattung schwierig, ausreichende Mengen zu erhalten. So musste viel ermittelt werden. Teilweise musste sogar Material aus anderen Bundesländern abgeholt werden.

Es wird noch Personal benötigt


Hinsichtlich des für den Betrieb benötigten Personals wird derzeit vielseitig Akquise betrieben. Es wird impfberechtigtes Personal, Sanitätspersonal sowie Verwaltungs- und Unterstützungspersonal benötigt. Ob seitens der Bundeswehr Hilfe erforderlich sein wird, ist noch nicht absehbar. Für das ärztliche Personal steht die Arbeitsgruppe im Austausch mit der Ärztekammer beziehungsweise der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. Es haben sich bereits einige Personen als Pflegepersonal, medizinische Fachangestellte und Ärzte beim Landkreis gemeldet und ihre Unterstützung angeboten.


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