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Feuerwehrgroßeinsatz: Flugzeug entdeckte Waldbrand

von Sandra Zecchino


Das Feuer flammt immer wieder auf. Fotos: aktuell24(BM)/Feuerwehr Grasleben, Video: aktuell24(BM)

Helmstedt. Mehrere Feuerwehren des Landkreises befinden sich am heutigen Dienstagabend bei einem Waldbrand in der Nähe von Mariental im Einsatz.


Ein Flugzeug entdeckte eine unklare Rauchentwicklung aus dem Wald und meldete dieses sofort an die Radarkontrollstelle in Bremen. Diese ermittelte anhand von Koordinaten den Bereich und alarmierte die Feuerwehreinsatzleitstelle Wolfsburg- Helmstedt.

Sofort wurden die Ortsfeuerwehren Grasleben und Mariental alarmiert. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute nach ersten Erkundungen fest, dass ein Waldstück in der Größe von 400 mal 300 Meter in Vollbrand stand.

Da sich die Einsatzstelle zirka 2,5 Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt befand, musste für die Wasserversorgung ein Pendelverkehr mittels Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden.

Das Feuer lodert immer wieder auf


Eine größere Ausbreitung konnte glücklicherweise aufgrund des schnellen Eingreifens verhindert werden. Das Feuer ist nach Informationen der Feuerwehr vorerst unter Kontrolle. Aktuell finden Nachlöscharbeiten statt. Doch da sich in einer Tiefe von zirka fünf bis zehn Zentimeter in dem Humusboden Glutnester befänden, käme es immer wieder zum Auflodern der Brandstelle.

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Insgesamt befinden sich zirka 170 Kräfte aus dem gesamten Landkreis Helmstedt mit mittlerweile 20 Tanklöschfahrzeugen im Einsatz. Weiterhin sind zwei weitere Groß-Tanklöschfahrzeuge aus Vorsfelde sowie von der Flughafenfeuerwehr Braunschweig-Wolfsburg angefordert worden.

Auch vier Feuerwehren aus dem Landkreis Börde (Sachsen Anhalt) beteiligen sich ebenfalls an dem Einsatz und unterstützen die Kräfte aus der entgegengesetzten Richtung.

Zusätzlich wurde die Einsatzstelle vom Polizeihubschrauber Phoenix aus Hannover abgeflogen, um eine genauere Lage zu sondieren.

Ebenfalls im Einsatz ist der Kreisbrandmeister Olaf Kapke und die Verpflegungstruppe der Kreisfeuerwehr, um die Einsatzkräfte, die mittlerweile vier Stunden im Einsatz sind, zu stärken.

Aller Voraussicht nach wird sich der Einsatz bis in die Nachtstunden hinziehen.

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