Grasleben. Bereits zum zweiten Mal hatte sich die Samtgemeinde Grasleben um eine Förderung für die Sanierung des Freizeitbades Grasleben über das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" beworben. Die erhoffte Förderung blieb jedoch aus, wie die Samtgemeinde Grasleben berichtet.
Beantragt worden wäre eine Fördersumme von rund 1,1 Millionen Euro. „Aus der Presse war nun zu entnehmen, dass 186 kommunale Projekte in ganz Deutschland vom Bund gefördert werden. Grasleben ist in dieser Liste nicht enthalten“, berichtet Samtgemeindebürgermeister Gero Janze. „Ich freue mich selbstverständlich über die Förderung der Freunde aus der Stadt Königslutter, die mit knapp drei Millionen Euro für einen Kunstrasenplatz und ein Mehrzweckhaus bedacht werden, bin aber der Auffassung, dass wir es genauso verdient gehabt hätten“, so Janze weiter. Alle Beteiligten seien sehr enttäuscht über diese Nachricht.
Die Samtgemeinde Grasleben hätte bereits im Jahr 2015 einen Antrag gestellt, der ebenfalls negativ beschieden worden sei. Samtgemeindebürgermeister Gero Janze habe berichtet, dass er im Rahmen der Antragstellung im regelmäßigen Austausch mit dem Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs gestanden habe. „Offensichtlich hat es für uns aber nicht ganz gereicht. Warum, kann ich leider nicht sagen“, so Janze. Die Samtgemeinde müsse nun nach der Saisoneröffnung am 26. Mai um 11 Uhr auch weiterhin mit der bestehenden Infrastruktur auskommen. Laut Aussage der Verwaltung sei der Sanitärtrakt sanierungsbedürftig. Dennoch sei man in Grasleben der Auffassung, dass auch diese besonderen Umkleiden den Charme des wunderschönen Freibades ausmachen.
Freibad Grasleben bekommt keine Unterstützung vom Bund
Das Freibad muss weiterhin ohne Fördergelder auskommen. Foto: Samtgemeinde Grasleben
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