Gewalt und Gefahren im Internet: Grundschulkinder lernen sich selbst zu schützen

Das Projekt „Starthilfe Helmstedt“ förderte auch in diesem Jahr wieder Selbstverteidigungs- und Sicherheitskurse sowie Internetschulungen an der Grundschule St. Ludgeri. Ziel der Präventionskurse ist es, sich vor Gewalt zu schützen und Cybermobbing und weitere Internetgefahren zu kennen und vermeiden.

Am Auto Andreas Heilemann, v.r. Stefanie Sticherling (Elternverein), Christine Schmid (Starthilfe Helmstedt) sowie eine vierte Klasse und das KiJu Team.
Am Auto Andreas Heilemann, v.r. Stefanie Sticherling (Elternverein), Christine Schmid (Starthilfe Helmstedt) sowie eine vierte Klasse und das KiJu Team. | Foto: Grundschule St. Ludgeri

Helmstedt. Gewalt und Mobbing sowie die Gefahren, die im Internet lauern – das sind Themen, bei denen die Präventionsarbeit bei Kindern gar nicht früh genug beginnen kann. Daher führte die Grundschule St. Ludgeri, mittlerweile im 9. Jahr, ein Sicherheits- und Präventionstraining für die Klassen durch. Das Kinder und Jugend Sicherheits-Team LSA e.V. (KiJu-Team) aus Magdeburg rund um Andreas Heilemann brachte den Zweit- bis Viertklässlern in der letzten Woche bei, wie man sich im Fall des Falles selbst behauptet und vor Angriffen schützen kann. Dies berichtet die Grundschule St. Ludgeri in einer Pressemitteilung.


Die ehemaligen vierten Klassen hätten sich bereits vor den Sommerferien mit den Gefahren im Internet wie Mediensucht, Internetkriminalität oder Cybermobbing sowie dem Umgang mit persönlichen Daten auseinandergesetzt. In der letzten Woche hätte die Klassenstufe 2 an vier Tagen alle Grundlagen der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung erlernt. Für die dritten und neuen vierten Klassen habe es einen Auffrischungskurs des Erlernten aus der ersten Klasse gegeben.

Dank der finanziellen Unterstützung des Projekts „Starthilfe Helmstedt“, die dem Elternverein der Grundschule St. Ludgeri zugute kam, sei es allen Kindern möglich daran teilzunehmen.

„Wir sind so froh, dass wir das Sicherheitstraining in der letzten Woche durchführen konnten. Die Coronakrise hatte es leider vor den Sommerferien nicht wie gewohnt zugelassen. Wir konnten zwar erfreulicherweise die ehemaligen vierten Klassen im Umgang mit dem Internet und seinen Gefahren schulen, das Sicherheitstraining jedoch konnten wir vor dem Sommer, aufgrund der veränderten Situation, nicht durchführen. Nun hatten auch die zweiten, dritten und die neuen vierten Klassen ihre Trainings. Es ist toll, mit wieviel Freude und Ehrgeiz die Kinder mitarbeiten. Das Team rund um Herrn Heilemann leistet tolle Arbeit. Die Kinder sind hinterher sehr stolz und selbstbewusst, weil sie wissen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten müssen. Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass wir auch in diesem Jahr finanziell von der Starthilfe Helmstedt bei diesem Projekt unterstützt wurden,“ erläutert Maria Theisen, Schulleiterin der Grundschule.


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