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Nach vier Wochen ist Schluss: Autokino Grasleben sagt "Adieu"

Knapp 500 Autos mit über 1.000 Zuschauern nutzten das Programm auf dem Parkplatz vor der Lappwaldhalle in Grasleben.

Autokino Grasleben
Autokino Grasleben Foto: Kevin Grebe

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11.06.2020

Grasleben. Nach vier Wochen und insgesamt elf Vorstellungen verabschiedet sich das Autokino Grasleben. In diesen Vorstellungen wurde ein vielfältiges Programm angeboten: Vom Klassiker bis zum Blockbuster war alles dabei. Knapp 500 Autos mit über 1.000 Zuschauern nutzten das Programm auf dem Parkplatz vor der Lappwaldhalle in Grasleben. Jetzt wolle man in Grasleben erst einmal Schluss machen, wenn es am schönsten ist. Ob und gegebenenfalls wie es zu einem späteren Zeitpunkt weiter gehen soll, bleibt zunächst offen. Dies teilen die Samtgemeinde Grasleben und der TSV Grasleben in einer Pressemitteilung mit.


Die Initialzündung von Dirk Jaeger, Vorsitzender des TSV Grasleben und Samtgemeindebürgermeister Gero Janze zur Durchführung eines Kinos in Grasleben habe Klaus Pfeiffer aus Grasleben mit viel Engagement umumgesetzt. Pfeiffer organisierte und koordinierte, um den zahlreichen Vorgaben gerecht zu werden. Jaeger selbst habe die formelle Antragsstellung für die UKW-Radiofrequenzen übernommen. „Besonderer Dank gebührt den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern an diesen elf Abenden. Ohne das besondere Engagement vieler einzelner wäre dieses grandiose Event in Grasleben nicht möglich gewesen“, so Pfeiffer. Insgesamt sei man in Grasleben nach Abschluss der „Erfolgsgeschichte Autokino“ sehr zufrieden.

Ein Stück Normalität



Grasleben habe den Menschen mit dem Autokino in schwierigen Corona-Zeiten ein Stück Normalität zurückgeben können, auch wenn nicht alles ganz perfekt gelang. So berichtet Pfeiffer schmunzelnd, dass an einem Abend die Leinwand dem Wind nicht standhalten konnte und kippte oder auch, dass der Regen ab und an etwas gestört habe. Insgesamt habe aber alles ohne Probleme geklappt. Ein Highlight wäre sicherlich gewesen, dass Ralf Richter alias Kalle Grabowski aus dem Film BangBoomBang eine persönliche Begrüßung für das Kino in Grasleben aufgenommen habe. Auch bemerkenswert: Die Besucher hätten sich genau wie die ehrenamtlichen Unterstützer vorbildlich verhalten und stets die Corona-Regeln eingehalten.

Besonders wichtig wäre es Organisator Pfeiffer gewesen, die reibungslose Zusammenarbeit mit den Helmstedter Kinos hervorzuheben. Was mit etwas Skepsis dahingehend gestartet sei, ob in Grasleben dieses Event auf die Beine gestellt werden könne, habe mit einer freundschaftlichen Partnerschaft geendet. „Ganz besonders möchten wir uns daher bei Mathias Torkler und Harald Pape bedanken. Sie haben alle Abende toll vorbereitet, sodass das Autokino Grasleben als einziges im Landkreis Helmstedt noch lange im Gedächtnis der Menschen bleiben wird“, so die Organisatoren unisono.


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