Frellstedt. Am gestrigen Samstagabend gegen 19 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Frellstedt, Süpplingen, Süpplingenburg und Räbke zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 626 in Höhe des Frellstedter Sportplatzes alarmiert. Ein Auto war von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben und Gebüsch, auf der Seite liegend, zum Stillstand gekommen, wie die Feuerwehr Nord-Elm in einer Pressemitteilung berichtet.
Im Fahrzeug befand sich eine Person, die bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit wurde. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, führte das Batteriemanagement am Unfallfahrzeug durch und sicherte die Einsatzstelle, bis das Fahrzeug abgeschleppt wurde.
Straße gesperrt
Der Fahrer des verunfallten Fahrzeugs wurde durch den Rettungsdienst behandelt. Die L626 war bis zum Ende der Maßnahmen voll gesperrt. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Gemeindebrandmeister Tobias Hurlbeck und dessen Stellvertreter Thomas Minge, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei.
Ähnlicher Unfall am Donnerstag
Für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Nord-Elm war es bereits der zweite ähnlich gelagerte Einsatz innerhalb kürzester Zeit. Erst am vergangenen Donnerstagabend wurden die Ortsfeuerwehren aus Räbke, Warberg, Wolsdorf und Süpplingen gegen 20:41 Uhr mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die L641 zwischen Warberg und Räbke alarmiert. Dort war ein Auto mit einem Baum kollidiert, hatte sich überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen.
Feuerwehr lobt Verhalten der Ersthelfer
Die Feuerwehr lobt in beiden Fällen ausdrücklich das schnelle und umsichtige Handeln der Ersthelfer. Während die Ersthelfer bei Frellstedt die betroffene Person direkt aus dem Fahrzeug befreien konnten, wurden die Helfer auf der L641 zusätzlich zum automatischen eCall-Notruf auf das Unfallfahrzeug aufmerksam, verschafften sich einen Überblick über die Lage und setzten einen Notruf ab. Dieses vorbildliche Eingreifen leistete einen entscheidenden Beitrag zur Rettungskette, so die Feuerwehr abschließend.


